PORSCHE SCENE News Feed http://porsche-scene.de/ Die neuesten Schlagzeilen aus der PORSCHE SCENE! de PORSCHE SCENE News Feed http://porsche-scene.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif http://porsche-scene.de/ 18 16 Die neuesten Schlagzeilen aus der PORSCHE SCENE! TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 02 Mar 2017 21:51:00 +0100 Nr. 5 bebt! http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8382&cHash=37e3c5be0f8939291a1e3cba58ca1d1c Mit der Kraft eines 3.8 RSR – 1991er 911 Carrera 2 Mit der Kraft eines 3.8 RSR – 1991er 911 Carrera 2
Wer auf die Formen des Ur-Elfers steht, sich jedoch nicht mit dessen technischem Stand anfreunden kann, der kommt bei einem Retro-Elfer ohne Frage auf seine Kosten. Zumeist handelt es sich dabei um synthetisch gealterte 964er mit der Performance eines modernen Sportwagens und den traumhaften Formen eines Klassikers. Kein neuer Trend, zugegeben, aber einer, der sich mittlerweile einen festen Platz in der Porsche-Fangemeinde gesichert hat und der sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Einer der heißesten „jungen Alten“ stammt aus der Feder von Detlef Schmuda. Mit sandbeigefarbenem Lack, einem Outfit à la 911 ST und RS sowie einem rassigen 3.8er-Antriebsstrang nebst pistentauglichem Sportfahrwerk verdreht dieser Porsche nicht nur Kennern den Kopf!
„Long live the 911 – Lang lebe der 911“ – mit diesen Worten schließt Rob Dickinson die Begrüßung auf seiner Homepage „Singer Vehicle Design“. Das Herz von Freunden des 911-Retro-Trends dürfte angesichts dieses Namens im Nu ein paar Umdrehungen schneller schlagen. Aus gutem Grund, denn seit 2009 hat sich der amerikanische Karosserie-Couturier Singer mit seinem Team dem Bau von Retro-Elfern im Stile des klassischen F-Modells verschrieben. Ein Blick auf die bis dato realisierten Schätze des im kalifornischen Los Angeles ansässigen Unternehmens begeistert nicht nur Porsche-Fans.
Bei aller Begeisterung für die deutschen Traumwagen aus Übersee gibt es nur ein Manko: Sie würden hierzulande keine TÜV-Zulassung erhalten. Was nicht bedeuten soll, dass die Porsche-Heimat Deutschland deshalb auf synthetisch gealterte Elfer mit dem Kern eines modernen Sportwagens verzichten müsste. Im Gegenteil. Auch in unseren heimischen Gefilden hat sich ein kleiner Kreis von Enthusiasten gefunden, der sich des Themas ´Retro-911´ angenommen hat. Einer von ihnen ist der im Ländle beheimatete Porsche-Enthusiast Detlef Schmuda. „Derartige Umbauten geben dir die Möglichkeit, augenscheinlich einen Oldtimer zu fahren, der jedoch eine neuzeitliche Performance an den Tag legt. Das gefiel meinem Sohn – der mich eigentlich erst mit dem Porsche-Virus infiziert hat – und mir dermaßen gut, dass wir beschlossen, selbst ein solches Fahrzeug zu bauen.“
Aufgrund der bereits erwähnten mangelnden Zulassungsfähigkeit der Singer-Umbauten waren Vater und Sohn Schmuda zur Eigeninitiative gezwungen. Aus dieser vermeintlichen Not heraus, begannen Deflef Schmuda und sein Sohn bereits 2010 damit, Umbauten auf Basis von Porsche 964 Coupés zu realisieren. „Das war auch die Geburtsstunde des Labels RSVT Stuttgart“, verrät Detlef, „was ´RennSport Vintage Tech Stuttgart´ bedeutet.“ Unter Mitwirkung von Experten wie dem Overrather Porsche-Profi dp Motorsport oder der Firma KLM aus Magstadt entstand unter jenem Label noch im gleichen Jahr eine F-Typ-Hommage im Stil des 911 S 2,5 aus dem Modelljahr 1972 auf Basis eines Porsche 911 (964) Carrera 4. Wenig später legten Vater und Sohn Schmuda dann kräftig nach. Vintage-Elfer Nummer zwei war ein Umbau im Stil des Carrera RSR von 1973, jener für den Rennsport eingeleiteten Evolutionsstufe des Carrera RS 2,7.
Nummer drei, ein indischroter 964 C2 im 73er RSR-Look mit 3,6-Liter-Motor und sportlich-komfortabler Ausstattung wurde bald darauf gefertigt und als Daily Driver eingesetzt. „Auto Nr. 4 war ein signalorangefarbener 911 S 2.2, der in einen zeitgenössisch korrekten S/T 2.3 mit 3.0 L-RSR-Motor umgebaut wurde. „Der Wagen war nur 900 Kilo schwer und etwa 300 PS stark. Das war purer Rennsport mit Straßenzulassung“, erinnert Schmuda sich.
Mittlerweile bei RSVT-Elfer Nummer 5 angekommen, dürfte Detlef seinen bislang besten Elfer auf die Räder gestellt haben. „Auf jeden Fall einen der heißesten“, charakterisiert Detlef mit dezentem Augenzwinkern. „Wir haben den Wagen im August 2014 gekauft. Ein sehr gut erhaltener 1991er Carrera 2 mit frisch revidiertem Motor, ohne Schiebedach, ohne Heckwischer und mit Lack im zeitgenössischen Veilchenblau-metallic, grauweißem Interieur und 115.000 Kilometern auf der Uhr.“ Ziel des Umbaus von Nummer fünf war es, von allem nur das Beste zu verarbeiten und einen ganz besonderen Porsche zu kreieren. „Unser Motto lautete: Maximale Leistung alltagstauglich abstimmen, um das Auto täglich genießen zu können“, reflektiert Schmuda den Anspruch an sein jüngstes Werk.
Objektiv betrachtet, dürfte der Plan ohne Wenn und Aber aufgegangen sein. Beispiel Karosserie: Der Umbau auf Retro-Look im Stil des F-Modells sollte sich stark am 911 ST, beziehungsweise dem 911 RSR orientieren. Um ein tadelloses Ergebnis zu erzielen, ist der 911 sicherheitshalber komplett zerlegt und seine Karosserie kernsaniert worden. Beim anschließenden Neuaufbau ließ Detlef Schmuda zahlreiche Neuteile einfließen, um den klassischen Look zu realisieren. Darunter die vordere Haube, Kotflügel, Seitenteile und Stoßstangen aus Carbon/Kevlar sowie einen abgeflachten und ausfahrbaren Heckspoiler mit Lüftungsgitter vom Ur-Elfer, Karosserieverbreiterungen von DP-Motorsport aus Carbon/Kevlar und Rückleuchten vom F-Modell. Lediglich das Dach, die Türen und der Heckdeckel aus Stahl blieben im Originalzustand.
Während die einst veilchenblau-metallic lackierte Karosserie ihr neues Farbkleid im 1968er Ton Sandbeige (Farbcode 6807) erhielt, ging es ein paar Kilometer entfernt bereits dem neuen Motor des Porsches an den Kragen. Anstelle des originalen 3.6er-Triebwerks ließ Detlef einen 6-Zylinder-Boxer nach dem Vorbild des 911 Carrera 3.8 RSR von Ewald Schärtl aufbauen. Dank hochwertiger Komponenten, wie z.B. einer überarbeiteten Kurbelwelle und verbesserten Pleueln sowie Kolben vom 3.8 RSR und Nockenwellen vom 3.0 Clubsport, revidierter Zylinderköpfe und weiteren High-End-Bauteilen (größere und überarbeitete Ventile, große Einspritzdüsen, großes zentrales Plenum mit 75er Drosselklappe, etc.), wuchtet der Saugmotor rund 340 PS auf die Kurbelwelle.
In Anbetracht eines Fahrzeuggewichts von 1.150 Kilogramm und einer Spitzengeschwindigkeit von über 270 km/h war es für Detlef zudem selbstverständlich, dass sowohl die Bremsanlage als auch das Fahrwerk nachhaltig angepasst werden mussten. Sowohl an der Vorder- als auch an der Hinterachse ist ein KW-Clubsport-Fahrwerk der Variante Drei verbaut worden. An der Vorderachse legte Detlef überdies eine Domstrebe vom 964 Cup nach. „Bei der Bremse haben wir uns für das System aus einem 964 RS entschieden. In unserem Fall sind allerdings etwas kleinere Bremsscheiben verbaut worden, damit die 15-Zoll-Fuchsfelgen montiert werden konnten.“
Ach ja, die Felgen: Echte Füchse – wie hier im Format 9 und 11 x 15 Zoll an der Vorder- und Hinterachse – mit griffigen Sportreifen (Michelin TB5R in 225/50 und 285/45-R15), stehen dem klassischen Elfer nach wie vor am besten! Sie sind aber nicht die einzigen Accessoires, die den neuen Alten zu einem Sportgerät mit Beauty-Look avancieren lassen. Auch die üppige Renn-Abgasanlage, eine Einzelanfertigung von M&M (2-flutige Fächerkrümmer, 2 x 100-Zellen-Edelstahlkatalysatoren, Endtopf mit großen Endrohren), lässt den Porsche deutlich kerniger dastehen als das damalige Serien-Pendant.
Rustikal mit einem Hauch Moderne geht es auch im Innenraum des Elfers von Detlef Schmuda zu. Ein Komplettumbau im Stil des Ur-911 (1965-1967) mit Bouclé-Teppich und RSR-Lollipop-Sitzen sowie einem Überrollbügel, alles bezogen in feinem Nappaleder, machen die Elfer-Pilotenkanzel ebenso sportlich wie authentisch. Zu einem der auffälligsten Eyecatcher zählt hier der Schaltstock aus der Rennversion des Porsche 911 (993) GT2. Mit ihm verwaltet Schmuda die fünf knackigen Gänge des optimierten G50-Schaltgetriebes mit Sperre vom GT3.
Ein weiteres, äußerst gelungenes Accessoire ist das nachgerüstete Retrosound-Model-2-Radio mit Telefon- und Freisprecheinrichtung im Stil des Becker-Mexico-Radios. „Auf längeren Strecken ist das auch mal ganz schön“, gibt Detlef zu Protokoll. „Wie schon erwähnt: Ich nutze den Elfer als Daily Driver und nehme mit ihm ohne Reuegefühle an Track-Days und Oldtimer-Veranstaltungen teil. So sind im ersten Jahr gut 16.000 Kilometer zusammengekommen. Am liebsten würde ich aus diesem Auto ohnehin nicht mehr aussteigen“, schwärmt Detlef. „Es birgt eine enorme Suchtgefahr für jeden, der schon mitgefahren ist! Allein wenn man Nummer 5 startet und die Erde anfängt zu beben, weiß ich: Gleich wird es spaßig!“

]]>
YTS Fahrzeug Feature YTS Community Porsche Stories Porsche Community motorfacts Features motorfacts Galerien Sun, 05 Feb 2017 21:51:00 +0100
Spaß und Sparen http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8381&cHash=3a8fd2f6498b2f8d743e0748f253bc06 Gelungene Restauration eines Porsche 356 Cabriolets Gelungene Restauration eines Porsche 356 Cabriolets
Ein Auto als Wertanlage? Früher undenkbar, heute beinahe die Regel. Sofern es sich um einen gefragten Klassiker wie den Porsche 356 A handelt. Sauber restauriert und im Originalzustand belassen, steigen die Preise für frühe Porsche beinahe im Halbjahres-Takt. Viele „Anleger“ machen gleichwohl einen unverzeihlichen Fehler. Aus Angst vor zu hohen Kilometerständen und daraus resultierenden Renditeeinbußen fahren Sie ihre Oldies nicht und riskieren so Standschäden. Für den Gelsenkirchener Porsche-Freund Joachim Brauer undenkbar. Sobald die Sonne lacht, ist er mit seinem Gletscher-weißen 1957er Porsche 356 A auf der Straße und strahlt mit dem Sommerhimmel um die Wette…
Wie parke ich mein sauer erspartes Geld am besten? Auf dem Sparbuch, in Aktienfonds oder in Gold? Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage dürfte selbst der Bänker Ihres Vertrauens kaum auf Lager haben. Bei unter einem Prozent für Anlagen auf der hohen Kante – alias Sparkonto – und undurchsichtigen Anlageformen, bei denen am Ende nur die Bank gewinnt, macht es also Sinn, über alternative Anlageformen nachzudenken. Wie wäre es beispielsweise mit einem alten Sportwagen. Auf diese Weise verleiht man dem Credo „Geld parken“ doch direkt mehr Tiefe…
Aber Spaß beiseite. Wer einen ausgedehnten Rundgang auf der alljährlich im Frühjahr ausgerichteten Messe „Techno Classica“ in Essen unternimmt, stellt schnell fest: Manch altes Auto hat in den letzten Jahren mehr an Wert zugelegt als viele Aktien. Kein Wunder also, dass viele gut situierte Autoliebhaber von den klassischen Anlageformen abweichen und sich einen Oldtimer zulegen. Dabei ist es egal, ob ein Stern, ein springender italienischer Hengst oder das Stuttgarter Stadtwappen auf der Motorhaube kleben. Erlaubt ist, was gefällt und vor allem, was selten und ausgefallen ist.
„Der Kauf eines Oldtimers bietet weit mehr als eine gute Rendite“, weiß Joachim Brauer. „Er bereitet auch noch Spaß. Zumindest dann, wenn man ihn artgerecht hält“. Die Anspielung des Unternehmers aus Gelsenkirchen ist begründet. Sie zielt auf die Unmengen vermeintlicher Autoliebhaber ab, die den Markt klassischer Autos aus Gründen der Gewinnerzielung leer kaufen und so die Preise weiter in die Höhe treiben. „Aus einem einfachen Grund“, ergänzt Joachim. „Viele haben eigentlich überhaupt keine Ahnung von alten Autos. Daher zahlen sie jeden Preis, ganz gleich, ob gerechtfertigt oder nicht. Derartige Benchmarks verwässern im Grunde genommen die realen Preise. Darauf wollte ich aber eigentlich gar nicht hinaus. Das Schlimmste daran ist die Tatsache, dass sich die alten Schätzchen anschließend die Räder eckig stehen. Aus Angst davor, dass jeder Extra-Kilometer die Rendite zunichte macht“.
So hart die Anschuldigungen klingen, Joachim Breuer hat vollkommen Recht. Ein Grund mehr für den Gelsenkirchener, es besser zu machen. In seiner Garage stehen ebenfalls mehrere hochwertige Klassiker unterschiedlicher Generationen. Darunter zwei Elfer der Kult-Generation 964 und ein traumhafter Porsche 356-A im Farbton Gletscherweiß. „Ein phantastisches Auto“, schwärmt auch Joachim von seinem Klassiker. „Damit habe ich mir vor rund neun Jahren einen Kindheitstraum erfüllt“.
Die Verbindung zwischen Brauer und seinem Porsche Cabriolet ist in vielerlei Hinsicht besonders. Zum Beispiel weil der Porsche aus dem gleichen Baujahr wie sein Besitzer ist. Beide erblickten im Jahr 1957 das Licht der Welt. Zudem schätzen sowohl Joachim als auch sein Porsche die Sonnenseiten des Lebens. Was nicht verwundert, da der Porsche als Cabriolet vom Band gerollt ist. „Leider rollte er beim Kauf nicht mehr ganz so rund wie damals“, wirft Brauer mit einem Augenzwinkern ein. „Als ich ihn 2006 übernommen habe, war der Zustand maximal drei bis vier. Es gab also einiges zu tun, um den 356er wieder auf Vordermann zu bringen“.
Bedenken angesichts der Realisierbarkeit einer umfangreichen Restauration hatte Joachim erwartungsgemäß nicht. „Der 356 A war nicht mein erstes Projekt“, begründet Brauer. „Das vereinfachte die Sache ungemein“. Ein Spaziergang war die Frischzellenkur für den Porsche gleichwohl nicht. Die Karosserie des betagten Sportwagens ist umfassend gesäubert, von Roststellen und den Spuren der Vergangenheit befreit und anschließend im ursprünglichen Farbton neu lackiert worden. Gleiches gilt für das Verdeck und die Innenausstattung des 356. Auch hier sind die Werkstoffe von einst eingesetzt worden, um den Porsche auf einen neuwertigen Zustand zu bringen.
„Nichts übertreiben“, lacht Joachim Brauer angesichts der Lobesrede auf sein Werk. „Der Dreisechsundfünfzig ist restauriert, aber nicht überrestauriert worden. Alles sollte so original wie möglich bleiben“. Ein Blick auf den fertigen Klassiker belegt, was Brauer meint. Der Porsche ist nicht klinisch, aber rein geworden. Unter der Motorhaube im Heck arbeitet der grundsanierte 4-Zylinder-Boxer mit 1.600 Kubik Hubraum, zwei Solex-Fallstromvergasern und 60 PS. Geschaltet wird mit dem werksseitig verbauten 4-Gang-Schaltgetriebe mit Porsche-Ringsynchronisierung und Knüppelschaltung. Die Verzögerung übernehmen vier aufgefrischte Trommelbremsen.
Zu den edelsten Details des neu aufgebauten Cabrios zählt selbstredend auch der umfangreiche Chrom-Zierrat. Ob Stoßstangen, Scheibenrahmen, Spiegel oder verchromte 5,5 Zoll-Stahlfelgen rundum. Jedes der galvanisierten Teile des 356 A-Cabriolets glänzt, als ob der Porsche frisch aus dem Verkaufsraum gerollt wäre. „Das liegt nur am strahlenden Sonnenschein heute“, scherzt Joachim Brauer. „So ein Wetter mögen wir für unsere ausgedehnten Ausfahrten am liebsten. Da dürfen es auch gerne mal ein paar Kilometer mehr auf der Landstraße sein. Sie tun dem Werterhalt keinen Abbruch. Aber sie sind Balsam für die Seele…“. Wer kann angesichts jener positiven Einstellung zum Leben und zum Oldtimer noch behaupten, dass Spaß und Sparen nicht Hand in Hand gehen können…



Tech Facts
Marke: Porsche
Typ: 356A-Cabriolet
Baujahr: 1957
Karosserie: Cabriolet
Karosseriebauweise: Kastenrahmen aus Stahlblech, mit Bodengruppe fest verbunden, 2 Türen
Werkslackierung: Gletscherweiß
Motor: 4-Zylinder-Boxer, Luftkühlung
Hubraum: 1.582 ccm
Bohrung: 82,5 mm
Hub: 74 mm
Verdichtung: 7,5 : 1
Ventilsteuerung: 2 Ventile pro Zylinder, Antrieb über Stoßstangen und Kipphebel, eine zentrale Nockenwelle
Gemischaufbereitung: 2 Fallstromvergaser Solex 32
Abgasanlage: Serie
Leistung: 60 PS
Antrieb: 4-Gang-Getriebe mit Porsche-Ringsynchronisierung, Knüppelschaltung, Heckantrieb
Vorderachse: Kurbellenkerachse, 2 durchgehende Vierkant-Blattfederstäbe (übereinander angeordnet)
Hinterachse: Pendelachse mit Längsschubstreben, 1 runder, querliegender Drehstab pro Seite
Bremsanlage: Trommelbremsen rundum
Räder: 5,5 Zoll Stahlfelgen, verchromt
Reifen: 5.90-15 Supersport rundum
Interieur: Schwarze Leder-Ausstattung
Leergewicht: 850 kg
Beschleunigung 0-100 km/h: 16,5 s.
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h]]>
YTS Fahrzeug Feature YTS Top-Thema YTS Community Porsche Stories Porsche Community motorfacts Features motorfacts Community Sun, 05 Feb 2017 21:42:00 +0100
Quintessenz! http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8380&cHash=ee7c55eab1a33889257bf9d7b85565c7 Porsche 986 Boxster Es gibt Typen, denen man ihr Alter nie ansehen wird. Einer dieses Schlages ist der Porsche Boxster. Im Wesentlichen an die IAA-Studie von 1993 angelehnt, feierte der Typ 986 – so die werksinterne Bezeichnung – vor rund 20 Jahren sein Debüt. Die offizielle Markteinführung erfolgte 1996. Folglich kratzt der fesche Zweisitzer bereits energisch an den Toren zum Youngtimer-Status. Was eine alte Glaubensfrage in eine neue Dimension erhebt: wer ist der bessere Porsche Klassiker, Elfer oder Boxster? Für den Porsche-Enthusiasten Frank Scheurer steht die Antwort seit langem fest…
Nur wenige Karosserieformen begeistern Autofans selbst Jahre nach deren Geburt. Eines der bekanntesten Beispiele ist der Porsche 911. Doch er ist nicht allein auf weiter Flur. Seit Mitte der 1990er stellte ihm Porsche eine mitunter ebenbürtige Design-Ikone zur Seite: den zweisitzigen Mittelmotorsportwagen Porsche Boxster. Erstmals auf der IAA 1993 vorgestellt, überzeugte der Designentwurf aus der Feder von Harm Lagaay auf Anhieb. Aus gutem Grund: Schließlich orientiert sich die Linienführung des Boxster an den legendären Porsche-Klassikern der 1950er-Jahre.
Es gab gleichwohl auch hier die typischen Kritiker. Ihres Zeichens eingefleischte Elfer-Fahrer, die im Boxster keinen wirklichen Konkurrenten sahen. Was in puncto Performance anfangs – zumindest bei der Basisversion mit etwas über 200 PS – durchaus zutreffend sein mag. Jene Kritik ist gleichwohl nur die halbe Miete. Schließlich wusste der sauber austarierte Mittelmotor-Bolide Boxster durchaus auch in der kleinen Version mit reichlich Fahrspaß zu punkten; zum Erstaunen manches Elfer-Piloten.
„In diese Reihe muss ich mich, um ehrlich zu sein, auch einordnen“, gesteht Frank Scheurer und fügt hinzu: „Zumindest anfangs!“. Als Grund für seine einschränkende Aussage führt Frank ein Erlebnis vor mittlerweile 15 Jahren an. „Ach was, noch länger!“, winkt er ab. „Die eigentliche Geschichte meiner Auto-Leidenschaft beginnt vor einer gefühlten Ewigkeit. Ich hege eine ausgeprägte Leidenschaft für außergewöhnliche und nicht ganz serienmäßige Autos, solange ich Auto fahre. Also seit Mitte der 1980er“.
Damals hörten Franks favorisierte Fortbewegungsmittel auf altbekannte Namen wie Ford Escort Mk. I, alias „Hundeknochen“, oder Ford Capri. „Später war dann auch ein Audi dabei“, gibt Scheurer schmunzelnd zu Protokoll. „Mein absoluter Traumwagen wäre jedoch ein Porsche 911 gewesen“. Anfangs schwebte Frank das klassische G-Modell vor. Gegen Ende der Neunziger schlug sein Herz indes für den damals aktuellen Porsche 911 der Generation 996. „Mit so einem Auto hatte ich seinerzeit sogar schon eine Probefahrt im Porsche-Zentrum vereinbart“, blickt er zurück. „Damit nahm meine Porsche-Geschichte ihren Lauf - und das anders als erwartet“. Hintergrund: Durch einen Fehler bei der Terminplanung war der Elfer am gewünschten Tag nicht verfügbar. Eine Enttäuschung für Frank. Aber kein Grund zur Aufregung, wie er zu berichten weiß. „Der Porsche-Verkäufer war untröstlich und sehr bemüht“, blickt Scheurer zurück. „Er bot mir als kleine Entschädigung eine ausgedehnte Tour mit dem damals ebenfalls brandneuen Boxster S an. Auf diese Weise hatte ich den Weg zumindest nicht umsonst gemacht“.
Das Angebot zur Wiedergutmachung sollte ungeahnte Folgen haben. Die Testrunde im Boxster S beeindruckte Frank dermaßen, dass er sich auf Anhieb in den Mittelmotorsportwagen aus Zuffenhausen verliebte und der Elfer auf dem gedanklichen Abstellgleis landete. „Nachdem ich wenig später auch den Elfer für eine Probefahrt entführen durfte, stellte ich fest, dass der Boxster S das bessere Auto mit größerem Fun-Faktor ist“, fasst er zusammen.
Die Konsequenz jener Probefahrt liegt auf der Hand. „Ich habe mir einen Boxster gekauft“, bestätigt Scheurer grinsend, „allerdings mit einem kleinen Umweg. Anfangs hatte ich einen Kaufvertrag für den Vorführwagen unterschrieben. Da dieser auf den zweiten Blick etwas karg ausgestattet war, bin ich nach Abstimmung mit dem Verkäufer vom Kaufvertrag zurückgetreten und habe beim gleichen Verkäufer einen brandneuen Boxster S mit allen Extras der Sonderausstattungsliste bestellt“. Die Auslieferung des 2001 bestellten Sportwagens erfolgte pünktlich zur Sommersaison 2002. „Mein erster eigener und vor allem fabrikneuer Porsche“, schwärmt Frank noch heute vom Moment der Fahrzeugübergabe. „Ein tolles Erlebnis!“.
Ungeachtet des „Schmetterlinge-im-Bauch-Gefühls“ bei der Auslieferung gebot es Franks Vergangenheit, dass auch der Boxster personalisiert werden musste. Nachdem Scheurer den Porsche einige Monate im Auslieferungszustand bewegt hatte, begann er mit der Planung und Umsetzung eines umfangreichen Optik- und Technik-Pakets für das Zuffenhausener Sportgerät. Mit beeindruckendem Resultat. Zum Beispiel bei der Wahl der auffälligen Rad-Reifen-Kombination. Anstelle der Porsche-Alus rotieren seit geraumer Zeit dreiteilige LM-Räder namens „DynamicSpeed Concave Forged“, geschmiedet im Format 9 und 11 x 18 Zoll, in den Radhäusern des Roadsters. Das Besondere daran: ihre an die klassische Fuchs-Felge angelehnte Formensprache.
Wer Frank Scheurer kennt, wird selbstredend ahnen, dass es der Tuning-Guru nicht allein bei einem Satz größerer Räder belassen hat. Auch die Karosserie des Boxsters ist – wenn auch dezent – verfeinert worden. Zum Umfang des Scheurer-Optikpakets zählen hier unter anderem eine Frontschürze vom 911 GT3 inklusive Cup-Spoilerlippe, Seitenschweller des Aerokit II, Klarglas-Seitenblinker, eine geschwärzte dritte Bremsleuchte, modifizierte Scheinwerfer und Rückleuchten im Stil des 987.
Doch damit nicht genug: Zum eigentlichen Highlight kommt Frank nach eigener Aussage unter dem Blech seines Porsches. Stichwort 6-Zylinder-Boxer. Das wassergekühlte Triebwerk erhielt eine größere Drosselklappe, einen modifizierten Ansaugtrakt und eine Optimierung der Motor-Software. Hierzu gesellte sich eine Edelstahl-Abgasanlage, speziell für Scheurers Boxster angefertigt, sowie ein Fächerkrümmer, ein 200cpsi-Sportkatalysator sowie ein Endschalldämpfer mit Endrohren im Format 2 x 100 x 90 mm. „Alles in allem mobilisiert der Motor somit etwa 304 PS“, fasst Frank stolz das Ergebnis zusammen.
Damit diese noch knackiger um die Ecken gewuchtet werden können, setzt Frank Scheuer überdies auf die Nachrüstung von Motorsport-Komponenten à la Rennkupplung, Einmassen-Schwungrad oder Schaltwegverkürzung. Nicht zu vergessen: das nachhaltig gestraffte Fahrwerk. Eine perfekt abgestimmte Mixtur aus einem DynamicSpeed-Fahrwerk (Sonderanfertigung seitens H&R inklusive verstärkten Stabilisatoren) sorgt neben einer besseren Straßenlage für den wahnwitzigen (Karosserie-) Tiefgang von 110 Millimetern an der Vorder- und Hinterachse.
Den absoluten Zubehör-Überfluss genehmigte sich Frank letztlich bei der Ausgestaltung des Boxster-Kommandostands. Die Porsche-Volllederausstattung, werksseitig in Schwarz gehalten, mit Alu-Interieurpaket, Edelstahl-Einstiegsleisten, teilelektrischen Sportsitze und Porsche-Wappen auf den Kopfstützen sowie Überrollbügel in Alu-Silber ist um reichlich Leder und Ziernähte erweitert worden. Da die Aufzählung sämtlicher Gimmicks zweifelsohne den Rahmen sprengen würde, wollen wir uns auf die wesentlichen Aspekte beschränken. Etwa das 320er-Airbag-Sportlenkrad in schwarzem Nappaleder mit Echt-Carbon Segmenten, gekonnt platzierte Sicht-Kohlefaser-Elemente, ein 996 GT2 Kombiinstrument (Tachoscheiben Alu-Silber, Frontrahmen in Silber vom Carrera GT, Tachoringe Edelstahl hochglanzpoliert) oder Alupedale nebst Fußstütze und Einstiegsleisten aus Edelstahl. Nicht zu vergessen: die schicken schwarzen Velours-Fußmatten mit farbigem Stick und Einfassung in Nubukleder.
„In den letzten Jahren hat sich einiges am Auto getan“, bringt es Frank gekonnt auf den Punkt: „Und nicht nur das. Die für den Umbau aufgebrachte Energie zahlte sich nicht nur beim Look meines Autos aus. Während der Arbeiten bin ich mehrfach von Freunden und Bekannten angesprochen worden. Sie meinten: „Warum machst du dich mit deinem Hobby nicht selbständig? Mit diesem Gedanken hatte ich mich bis dato eigentlich noch nie befasst“. Was sich alsbald ändern sollte: Noch während der Arbeiten an seinem Boxster stellte Frank sich mit dem Label „Dynamic Speed“ auf eigene Beine.
„Was mich heute zu dem Fazit bringt: Die Entscheidungen für den Boxster vor nunmehr 15 Jahren und der daran anschließende Umbau waren in vielerlei Hinsicht zwei der besten Ideen meines Lebens“, resümiert Scheurer. „Einerseits habe ich meinen Traum-Boxster auf die Räder gestellt. Auf der anderen Seite hat sich hierdurch eine tolle Geschäftsidee ergeben, bei der ich Hobby und Beruf miteinander kombinieren kann“. Wenn das keine gelungene Quintessenz und eines der schönsten Komplimente für den Porsche Boxster ist…!



Tech Facts
Marke: Porsche
Typ: Boxster S (986)
Baujahr: 2001
Karosserie: Selbsttragend, Stahlblech, ausfahrbarer Heckspoiler. Modifikationen: Frontschürze vom 911 GT3 mit Cup-Spoilerlippe (PU-RIM), Steinschlag-Schutzgitter, Seitenschweller (PU-RIM) von Aerokit 2, Klarglas-Seitenblinker, 3. Bremsleuchte schwarz, Litronic-Scheinwerfer mit Reinigungsanlage, orangefarbene Streuscheiben entfernt, Rückleuchten modifiziert im Stil des 987, Colorverglasung (Frontscheibe mit Grünkeil)
Karosseriebauweise: Cabriolet, 2 Türen
Werkslackierung: Schwarz
Motor: 6-Zylinder-Boxer, größere Drosselklappe, modifizierter Ansaugtrakt, optimierte Software
Hubraum: 3.179 ccm
Bohrung: 93,0 mm
Hub: 78,0 mm
Verdichtung: 11,0:1
Ventilsteuerung: 4-Ventile pro Zylinder, 2 Nockenwellen je Zylinderbank, automatischer Ventilspielausgleich
Gemischaufbereitung: elektronisch
Abgasanlage: Edelstahl-Abgasanlage (Einzelanfertigung), Fächerkrümmer, 200cpsi-Sportkatalysator, Endschalldämpfer Race-Version mit Endrohre im Format 2 x 100 x 90 mm
Leistung: ca. 304 PS
Antrieb: 6-Gang-Schaltgetriebe, Sachs Rennkupplung, Einmassen-Schwungrad (5,4 kg), B&M Schaltwegverkürzung
Vorderachse: McPherson-Federbeine, Querlenker, Gewindefahrwerk DynamicSpeed (Sonderanfertigung von H&R) Tieferlegung – 110 mm, verstärkter Stabilisator
Hinterachse: McPherson-Federbeine, Querlenker, Gewindefahrwerk DynamicSpeed (Sonderanfertigung von H&R) Tieferlegung – 110 mm, verstärkter Stabilisator
Bremsanlage: hydraulisch betätigtes Zweikreis-Sicherheitssystem, innenbelüftete Stahl-Bremsscheiben rundum, ABS, Stahlflex-Bremsleitungen, ATE Blue–Racing Fluid
Räder: dreiteilige LM-Räder „DynamicSpeed Concave Forged“, geschmiedet (Typ DS5.1 in RSR-Finish), 9 und 11 x 18 Zoll
Reifen: 225/40 ZR 18 und 265/35ZR 18
Interieur: Porsche-Volllederausstattung (schwarz), Alu-Interieurpaket groß, Edelstahl-Einstiegsleisten, Sportsitze (teilelektrisch) mit Porsche-Wappen auf den Kopfstützen, Sitzheizung, Überrollbügel in Alu-Silber, Verkleidung Nappaleder schwarz, Windschott, Alarmanlage mit Infrarotüberwachung, 320-mm-Airbag-Sportlenkrad in Nappaleder schwarz mit Echt-Carbon-Segmenten schwarzmatt, A-Säulenverkleidung in Nubukleder schwarz, Sonnenblenden Nappaleder schwarz, Defrosterblenden beidseitig mit Nappaleder schwarz und Ziernaht silbergrau, Defrosterblenden oben mit Nappaleder schwarz und Ziernaht silbergrau, Defrosterblende mittig mit Nappaleder schwarz in Carbon-Optik, Zündschloss-Rosette mit Nappaleder schwarz und Carbon-Optik, Spiegeldreiecke Nappaleder schwarz, Deckel Türablagefach sowie Abdeckung Türöffner mit Nappaleder schwarz und Carbon-Optik, Zuziehgriffe Nappaleder schwarz in Carbon-Optik mit Ziernaht silbergrau, Armaturenhutze Nappaleder schwarz mit Ziernaht silbergrau, Rahmen Kombiinstrument Nubukleder schwarz, 996 GT2 Kombiinstrument (Tachoscheiben Alu-Silber, Frontrahmen in Silber vom Carrera GT, Tachoringe Edelstahl hochglanzpoliert), Schaltstulpe und Mittelkonsole Nappaleder schwarz in Carbon-Optik mit Ziernaht silbergrau, Abdeckung Sicherungskasten Nappaleder schwarz in Carbon-Optik, Alupedale sowie Fußstütze und Einstiegsleisten aus Edelstahl, smartTop Verdecksteuerung, Velours-Fußmatten schwarz mit farbigem Stick und Einfassung in Nubukleder schwarz
Hifi: Becker Traffic-Pro-Highspeed mit CD-Wechsler, Bose Soundsystem, Telefonvorbereitung-Freisprecheinrichtung
Leergewicht: k.A.
Beschleunigung 0-100 km/h: < 6 s.
Höchstgeschwindigkeit: über 270 km/h]]>
Porsche Stories Porsche Community motorfacts Features motorfacts Galerien Sun, 05 Feb 2017 21:31:00 +0100
Lea und ihr Porsche-Traum http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8379&cHash=43b8defa0c7fb28f77c4d31c1ced4a34 Little Miss Ruby Red – 1964er 356 SC Coupé Little Miss Ruby Red – 1964er 356 SC Coupé
Als kleines Team von porschebegeisterten Journalisten freuen wir uns immer über Zuschriften unserer Leser. Erst recht, wenn sie aus ihrem Blickwinkel über die Porsche-Welt berichten. Die Bandbreite jener Feedbacks reicht dabei vom handgeschriebenen Brief mit ausgedruckten Fotos über E-Mails mit diversen Schnappschüssen im JPEG-Format bis hin zur druckreifen Zuschrift mit kompletter Fotostory. Besonders beeindruckt hat uns in diesem Kontext der Beitrag unserer Leserin Lea Perelsztein. Lesen und sehen Sie selbst, was Lea mit der Marke Porsche verbindet…
Nutzern des Foto-Netzwerks „Instagram“ dürfte der Name Lea Perelsztein durchaus geläufig sein. Vor etwa fünf Jahren kam die gebürtige Hamburgerin auf den Geschmack der Instagram-Fotografie. Wenige Monate später hatte sie bereits mehrere Tausend Fans, nach drei Jahren waren es bereits rund 30.000! „Wenn ich ein schönes Motiv entdecke, zücke ich sofort mein Handy und lege los“, verrät Lea das Geheimnis ihres Erfolgs. Zu Beginn ihrer Foto-Leidenschaft standen Motive wie Surfer in der Brandung, eine Fliegerstaffel oder diverse Hafenmotive im Fokus. Später weitete Sie ihr Spektrum auf beliebte Urlaubsziele sowie auf Autos aus; eine äußerst sympathische Leidenschaft.
Die Begeisterung für Traumautos aus Zuffenhausen begleitet Lea Perelsztein gleichwohl schon deutlich länger als ihre Instagram-Profession. „Mit dem – ihr nennt es das ‚Porsche-Virus‘ – habe ich mich schon als kleines Mädchen angesteckt. Mein Vater hatte damals eine tolle Oldtimer-Kollektion, zu der auch alte Porsche-Sportwagen zählten. Mein prägnantestes Porsche-Erlebnis hatte ich jedoch im Alter von etwa fünf oder sechs Jahren; also um 1976. Mein Vater hatte mich mit seinem neuen Porsche von der Schule abgeholt. In diesem Auto hatte er zum ersten Mal ein Autotelefon. Für mich war das die coolste Sache, die ich jemals gesehen habe. Fortan dachte ich nur: wenn ich groß bin, möchte ich auch mal einen Porsche fahren.“
Diesen Wunsch hat sich Lea im Mai 2016 erfüllt. Ein Vintage-Elfer mit Telefon ist dabei gleichwohl nicht herausgekommen. Stattdessen kaufte Lea ein Porsche 356 SC Coupé anno 1964. Warum ist es gerade der deutlich ältere Porsche geworden, Lea? „Nun, mein Ziel des ersten eigenen Porsche, wenn ich mal groß bin, hatte ich ja bereits mit fünf. Also dachte ich mir: mein diesjähriger Geburtstag wäre genau der richtige Anlass, um sich diesen lang gehegten Traum zu erfüllen. So weit die Theorie“, berichtet Lea. „In der Praxis, das wisst ihr besser als ich, ist es nicht einfach den richtigen Porsche in kurzer Zeit zu finden; vor allem wenn es ein Klassiker werden soll.“ Um nicht länger als unbedingt notwendig suchen zu müssen, dehnte Lea den Radius ihrer Suche bis nach Großbritannien aus. Dort ist sie letztlich fündig geworden: „In Plymouth bei Williams Crawford. Die Leute dort sind sehr hilfsbereit und äußerst professionell gewesen. Sie haben sich meine Vorstellungen und Wünsche angehört und mich so mit meiner kleinen Miss Ruby Red, einem 1964er Porsche 356 SC Coupé zusammengebracht. Der Zustand der Kleinen war und ist wirklich traumhaft, da sie Williams Crawford im erstklassigen Zustand und nur mit Originalteilen restauriert hat. Für mich bedeutete das, dass ich mit Ruby direkt losfahren und sie genießen konnte.“
Die Schwärmerei für Leas kleine rote Porsche-Lady wird nicht nur durch ihre Worte, sondern vor allem durch ihre Fotos deutlich. Mit einer ganzen Reihe von tollen Motiven an den unterschiedlichsten Locations in Hamburg präsentiert sie ihre Little Miss Ruby Red mittlerweile sogar in einem gebundenen Buch namens „Little Miss Ruby Red – The Adventures of a 1964 Porsche 356 SC“. „Unsere Beziehung basiert nun einmal auf dem Phänomen der Liebe auf den ersten Blick“, verrät Lea, „der kleiner roter Sportwagen ist mein absolutes Traumauto. Jedes Mal wenn ich in meine Garage gehe und Miss Ruby Red sehe, bleibt mir vor Freude fast das Herz stehen. Man muss schon ein wenig autoverrückt sein, um das nachvollziehen zu können. Wenn das jemand versteht, dann wohl ihr!“
Dem möchten wir nicht widersprechen. Daher sind wir auch nach wie vor neugierig, warum sich Lea ausgerechnet für einen Porsche 356 entschieden hat. Immerhin dürfte der Porsche ihrer Grundschulzeit – der mit dem Telefon – deutlich jünger gewesen sein. Ein Blick auf die von Lea zugesandte Fotostrecke klärt die Frage. Grund: es sind zwei Bilder darunter, die den Brückenschlag zur Entscheidung für Little Miss Ruby Red erlauben. Nummer eins stammt aus dem Frühjahr 2016 und zeigt Lea und Ruby vor einem mondänen Hamburger Domizil. Foto Nummer zwei ist am selben Ort gemacht worden, allerdings vier Jahrzehnte zuvor. Sein schwarz-weißer Inhalt zeigt ebenfalls einen Porsche 356, jedoch keine junge Frau, sondern die Kehrseite eines Mannes im langen Mantel. Er ist Leas Vater und der beste Grund dafür, dass sich Lea für einen „Dreisechsundfünfzig“ entschieden hat!


Tech Facts
Marke: Porsche
Typ: 356 SC
Baujahr: 1964
Karosserie: Targa-Coupé
Karosseriebauweise: selbsttragend, Stahlblech, 2 Türen
Werkslackierung: Gold-metallic
Motor: B4-Zylinder, Luftkühlung
Hubraum: 1.582 ccm
Bohrung: 82,5 mm
Hub: 74 mm
Verdichtung: 9,5:1
Ventilsteuerung: 2 Ventile pro Zylinder, Antrieb über Stoßstangen und Kipphebel, eine zentrale Nockenwelle
Gemischaufbereitung: Vergaser
Abgasanlage: Serienmäßig
Leistung: 95 PS
Antrieb: Hinterradantrieb, 5-Gang-Schaltgetriebe
Vorderachse: Kurbellenkerachse mit Stabilisator
Hinterachse: Pendelachse mit Längsschubstreben
Bremsanlage: Serie (Scheibenbremsen)
Räder: 15-Zoll-Stahlfelgen
Reifen: 165-15 Zoll
Interieur: originale Innenausstattung (schwarz)
Hifi: Blaupunkt-Radio
Leergewicht: 935 Kilogramm
Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h]]>
Porsche Stories Porsche Community motorfacts Features Sun, 05 Feb 2017 21:22:00 +0100
Aller guten Dinge sind drei! http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8378&cHash=c352488e010b7cfe4d0755485e48b367 Jubel ums Jubi-Modell – 1987er 911 Carrera 3.2 Jubel ums Jubi-Modell – 1987er 911 Carrera 3.2
Manchmal lohnt es sich, etwas länger auf die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches zu warten. Markus Hebgen musste sich beispielsweise bis kurz vor seinem 50. Geburtstag gedulden, ehe er die Schlüssel für seinen ersten Porsche 911 übernehmen konnte. Seine Belohnung: eines der seltenen Porsche-911-Jubiläumsmodelle anlässlich des Verkaufs von 250.000 Elfern im Jahr 1987. Markus entdeckte sein Exemplar vor sechs Jahren und legte damit den Grundstein für eine kleine, aber feine Porsche-Kollektion.
Bei Porsche verstanden sie sich schon immer darauf, die Feste zu feiern, wie sie fallen. Ob Jubiläen oder erreichte Absatzziele: Seit Mitte der 1970er-Jahre legen die Zuffenhausener Sonderserien auf, um sich bei ihren Kunden mit teils üppig und immer außergewöhnlich ausgestatteten Sondermodellen zu bedanken. Eines der begehrtesten und heute am seltensten vertretenen Editionsmodelle stammt aus dem Jahr 1987. Anlässlich der Feierlichkeiten zum Verkauf des 250.000sten Porsche 911 legte Porsche zum Modelljahr 1988 (ab 01. August 1987) das Sondermodell „250.000 Porsche 911 – Jubiläums-Sondermodell 1987“ auf.
Die Sonderserie ist auf insgesamt 875 Einheiten limitiert worden. Zu den Erkennungsmerkmalen des als Coupé, Targa und Cabrio angebotenen G-Modells zählen dessen Sonderlackierung im Farbton Diamantblau-metallic (Lacknummer F5F5), 15-Zoll-Füchse (7 und 8 x 15 Zoll) mit Felgenstern in Wagenfarbe und silberblaue Raffledersitze. Auf den Kopfstützen der vorderen Sportsitze ist außerdem die Unterschrift von Firmenchef Ferry Porsche aufgestickt worden. Ferner ist ein silbergrau eingefärbter Langflorteppich im Innen- sowie im Kofferraum des Sondermodells verlegt worden. Und es geht noch weiter. Der üppig ausstaffierte Elfer erhielt überdies eine Schaltwegverkürzung sowie ein elektrisches Schiebedach für das Coupé und eine Motorhaube ohne Carrera-Schriftzug. In puncto Antrieb konnten die Porsche-Kunden 1987 zwischen den Alternativen „Motor mit Kat“ oder „Motor ohne Kat“ wählen; heute eine undenkbare Option. In Abhängigkeit davon, ob der Boxermotor mit oder ohne Abgasreiniger geordert wurdet, standen dem Elfer-Piloten entweder 231 PS (ohne Kat) oder 217 PS (mit Kat) zur Verfügung.
Dieser Tage eines der der raren Sondermodelle in freier Wildbahn anzutreffen, ist erwartungsgemäß eher unwahrscheinlich. Von den 875 gebauten Editionsfahrzeugen sind nur 250 nach Deutschland ausgeliefert worden. Insgesamt 300 Elfer (120 Coupés, 80 Targas und 100 Cabrios) gingen in die USA, während 325 Autos in die „Rest-der-Welt-Länder“ verschickt wurden. Die übrigen fünfzig Porsche 911 sind schließlich als Rechtslenker nach Großbritannien verschifft worden. Angesichts der geringen Stückzahl der in Deutschland ausgelieferten Jubi-Elfer hat sich das Redaktionsteam der „Porsche Scene“ umso mehr gefreut, eines der seltenen 250.000er-Sondermodelle im Rahmen des diesjährigen Open-Flair-Vestivals auf dem Gelände der Zeche Ewald in Herten begrüßen zu dürfen. Am Volant: Markus Hebgen.
Markus ist seit 2010 der stolze Eigentümer des rundum originalen G-Modells, wenngleich er laut eigener Aussage ursprünglich gar nicht nach einem Jubi-Elfer gesucht hatte. „Das ist richtig“, bestätigt Markus: „Damals hatte ich generell nach einem Elfer der G- oder der 964-Baureihe Ausschau gehalten. Nach etlichen Besichtigungen musste ich allerdings feststellen, dass mein ursprünglich festgesetztes Budget keine Aussicht auf Erfolg versprach. Die meisten besichtigten Autos waren Müll und flogen schon bei der ersten Begutachtung aus der engeren Wahl. Das führte dazu, dass ich mein Budget noch einmal deutlich aufstockte. Et voilà, wenig später hatte ich meinen Traum-Porsche gefunden.“
Und das beinahe vor der Haustür: „Nachdem ich mir – gemeinsam mit meiner Freundin Petra – mehrere Elfer angesehen hatte, entdeckte ich zwei Porsche 911. Ein 964 Coupé, welches in München stand, und ein G-Modell, das bei einem Händler im nahegelegenen Mülheim-Kärlich stand. Als ich Petra von den beiden Angeboten berichtete, meinte sie nur, dass ich mir lieber den Elfer im nahegelegenen Mülheim als den in München ansehen sollte. Schließlich würde die weite Fahrerei in der Regel eh nur in gefrusteter Kilometerverschwendung enden, da die Angebote nicht hielten, was sie versprachen…“
Petras Ratschlag sollte sich als goldrichtig erweisen. Nachdem Markus Kontakt mit dem Verkäufer des 1987er 911 Coupés aufgenommen und sich von dessen Glaubwürdigkeit überzeugt hatte, beschloss er, Nägel mit Köpfen zu machen. In einer seiner Mittagspausen setzte er sich ins Auto und fuhr zum Verkäufer nach Mülheim-Kärlich. „Ein verhängnisvoller Besuch“, lacht Markus. „Nach meinem mittäglichen Besuch bin ich wieder zur Arbeit gefahren. Dort ging mir der Porsche den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf. Mit rund 160.000 Kilometern auf dem Tacho, zwei nachweislichen Vorbesitzern und einer sauberen Historie erschien mir der 911 als perfekter Deal, zumal der Preis erstaunlich fair war. In mehr oder minder blauäugiger Manier habe ich mich dann nach Feierabend wieder ins Auto gesetzt, bin zum Händler gefahren und habe den Porsche gekauft.“
Kurz vor seinem 50. Geburtstag hatte sich Markus damit einen lang gehegten Traum erfüllt. „Vom eigenen Porsche habe ich schon als kleiner Junge geschwärmt“, blickt Hebgen zurück. „Als ich neun Jahre alt war, hatte jemand bei uns im Dorf ein vipergrünes Porsche 911 Coupé mit 2.4er Motor, Fuchsfelgen und Sportsitzen mit Pepita-Bezügen. Dieses Bild hat sich in meinem Kopf festgesetzt und mich dazu angetrieben, irgendwann selbst ein derart tolles Auto mein Eigen zu nennen. Mit knapp 50 konnte ich endlich einen Haken hinter diesen Aspekt meiner gedankliche To-do-Liste machen.“
Mittlerweile zeigt der Kilometerzähler von Markus´ Traumwagen 190.000 Kilometer an. Ein gutes Zeichen, denn: Sein Porsche steht sich in der Garage nicht die Räder platt. Er darf am aktiven Leben teilhaben. „Dafür habe ich ihn schließlich gekauft“, begründet Markus. „Um ihn nur in die Ecke zu stellen, wäre er doch viel zu schade. Wobei ich gestehen muss, dass ich ihn in den letzten Monaten bezüglich der Fahrleistung ein wenig vernachlässigt habe.“ Als Grund hierfür führt er „doppelten Familienzuwachs“ in der Garage an. Nachdem er durch das G-Modell auf den Geschmack gekommen war, legte er 2014 direkt doppelt nach. Zum einen in Form eines äußerst gut erhaltenen 993 Carrera 2 mit weniger als 100.000 Kilometern auf der Uhr. Demgegenüber steht eine deutlich unsportlichere, aber nicht minder charismatische Porsche-Variante. „Es handelt sich um einen Porsche Junior Diesel-Traktor der 1950er-Jahre“, verrät Markus. „Er ist das Opfer einer Sammlungsverschlankung eines Freundes. So sind aus einem Porsche auf einen Schlag drei geworden. Zum Glück zieht meine Freundin Petra bei derartigen Aktionen stets mit, wofür ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei ihr bedanken möchte! Ohne einen Partner mit Verständnis für Hobbys wie diese funktioniert es nicht – oder macht zumindest nur halb so viel Spaß. Da fällt mir ein: Ich würde mich gerne auch recht herzlich bei Michael Sturmens von der Freiwilligen Feuerwehr Lahnstein, Wache Nord, bedanken. Ohne ihn hätten wir die tolle Foto-Location wohl kaum zur Verfügung gestellt bekommen!“



Tech Facts
Marke: Porsche
Typ: 911 (G-Modell)
Baujahr: 1987
Karosserie: Coupé
Karosseriebauweise: selbsttragend, beidseitig feuerverzinktes Stahlblech, zwei Türen, Entfall des Carrera-Schriftzuges auf der Motorhaube
Werkslackierung: Diamantblau-metallic (F5F5)
Motor: B6-Zylinder (M930/20), luftgekühlt, Aluminium-Kurbelgehäuse, Trockensumpfschmierung, thermostatisch geregelte Ölkühlung
Hubraum: 3.164 ccm
Bohrung: 95 mm
Hub: 74,4 mm
Verdichtung: 10,3:1
Ventilsteuerung: zwei Ventile pro Zylinder, eine obenliegende Nockenwelle je Zylinderbank, Antrieb über Steuerkette
Gemischaufbereitung: elektronisch
Abgasanlage: Serie (ohne Katalysator)
Leistung: 231 PS
Antrieb: Hinterradantrieb, 5-Gang-Schaltgetriebe (G50/00), Schaltwegverkürzung
Vorderachse: Einzelradaufhängung an Querlenkern und Dämpferbeinen, längsliegende Torsionsfederstäbe, Stabilisator
Hinterachse: Einzelradaufhängung an Schräglenkern, querliegende Torsionsfederstäbe, Stabilisator
Bremsanlage: hydraulisch betätigtes Zweikreissystem, innenbelüftete Stahlbremsscheiben vorne und hinten
Räder: Fuchs-Schmiederäder 7 und 8 x 15 Zoll, Felgenstern in Wagenfarbe lackiert
Reifen: Pirelli P6000 in 195/65- und 215/60-R15
Interieur: Ausstattung „Sondermodell 250.000 Porsche 911“, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, elektrische Sitzhöhenverstellung, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber, Lederausstattung in „Silberblau-metallic“, Ferry-Porsche-Signatur auf den Kopfstützen eingestickt, Raffledersitze, Innenraum und Kofferraum mit silberblauem Samtveloursteppich, Jubiläumsplakette auf dem Deckel des Handschuhfachs, Lenkrad und Schalthebel mit Leder in Silberblau-metallic bezogen
Hifi: Radio Blaupunkt Bremen SQR 46
Leergewicht: 1.210 kg
Beschleunigung 0-100 km/h: 6,1 sec.
Höchstgeschwindigkeit: 245 km/h
Neupreis 1987: 87.950 DM]]>
Porsche Stories Porsche Community motorfacts Features Sun, 05 Feb 2017 21:16:00 +0100
Die Leichtigkeit des Seins http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8377&cHash=96166aa16a2c6c5d81ea443dbf78390c 0% Schnickschnack, 100% Spaß: 1996er Porsche 911 „dp-Motorsport-RSR“ 0% Schnickschnack, 100% Spaß: 1996er Porsche 911 „dp-Motorsport-RSR“
Servolenkung, ABS oder ESP? Sucht man im Porsche 911 von Karl-Heinz Schmid vergebens. In seinem pistengerecht aufbereiteten Elfer gibt es nur, was das wahre Sportfahrerherz begehrt: Leistung, Leichtgewicht und eine lasziv anmutende Karosserie. Diese Mischung, in harten Fakten mit 303 PS und einem Leergewicht von 1.080 Kilogramm untermauert, sorgt bei Karl-Heinz jedes Mal aufs Neue für ein breites Grinsen. Vor allem dann, wenn er bei strahlendem Sonnenschein mit seinem rivierablauen Boliden auf die Piste geht!
Manche Autos benötigen keine auf Hochglanz polierten Typenschilder oder große Erklärungen. Sie erklären sich von selbst. Nehmen wir die rivierablaue Schönheit auf diesen Seiten. Klar, beinahe jedes Kind weiß, dass es sich hierbei um einen Porsche 911 handelt – dem Sportwagen, der bereits im Kinderzimmer im Maßstab 1:64 begeistert hat. Doch dieser hier kann mehr, wie seine aufreizende Hülle unschwer zu erkennen gibt. Er macht keinen Hehl aus seinem Charakter: Er ist ein Rennwagen für die Straße. Einer mit ganz kleinem Body-Mass-Index und richtig Schmackes in den Boxer-Muckis. Satte 303 PS treffen hier auf asketische 1.080 Kilogramm Leergewicht, ergibt ein Leistungsgewicht von 3,56 Kilogramm pro PS. Damit reißt der Elfer die Tempo-100-Marke aus dem Stand nach knapp unter vier Sekunden. Ein beeindruckender Wert für einen Porsche, der vor über 30 Jahren das Licht der (Porsche-Showroom-) Welt erblickt hat.
„Seine Geschichte beginnt, genau genommen, 1983 beziehungsweise 1984“, hält Besitzer Karl-Heinz Schmid fest. „Zumindest, so weit ich das herausfinden konnte, schließlich ist der rivierablaue 911 erst seit Herbst 2011 bei mir. Gut 15 Jahre zuvor, im Jahr 1996, ist er aus den besagten Baugruppen bei Ekkehard Zimmermann in Overrath zum dp-Motorsport RSR neu aufgebaut worden. In den Jahren danach ist der Porsche dann – vermutlich auf Umwegen – in den Besitz des Inhabers einer freien Porsche-Werkstatt in der Nähe von Weissach gelangt. Der Chef wollte sich den dp-RSR als Vollblut-Rennwagen umbauen. Wegen Zeitmangels stand sich der Elfer bei ihm jedoch die Räder mehr oder weniger eckig, sodass der Werkstattbesitzer seinen Porsche über Mund-zu-Mund-Propaganda zum Verkauf anbot. An diesem Punkt kam ich ins Spiel.“
Karl-Heinz, bekennender Porsche-Fan seit frühester Kindheit, war zu jenem Zeitpunkt im 993 Carrera 4S unterwegs. „Der 4S war das letzte Glied einer langen Reihe von Autos aus Zuffenhausen“, verrät er mit leuchtenden Augen. „Angefangen hat alles im Kinderzimmer mit zwei Elfern im Maßstab 1:64, ehe ich als junger Erwachsener mit einem 944 im Maßstab 1:1 und 163 PS losgelegt habe. Dem folgten diverse Standard-Elfer und als Krönung ein 964 Turbo sowie ein 993 Turbo mit WLS-2-Paket und 450 PS. Von manchen meiner Elfer war ich enttäuscht und verkaufte sie schnell wieder. Andere – wie die Turbos – haben sich im Nu in mein Herz gefahren. Genauso wie mein heutiger rivierablauer RSR.“
Der Kauf des blauen Sportgeräts folgte einem lang gehegten Wunsch: Karl-Heinz wollte einen Porsche fahren, der leicht, stark, schnell und mit einem Rennstrecken-tauglichen Fahrwerk ausgerüstet ist. Sein damaliger 993 Carrera 4 S passte nicht in dieses Schema. Er ließ sich zwar gut fahren, war aber aufgrund seiner Auslegung schwerer und träger als das typische Elfer-Tracktool. „Als ich vom Verkauf eines Elfers erfuhr, der meinen Vorstellungen vom idealen Porsche beinahe 1:1 entsprach, wurde ich erwartungsgemäß hellhörig“, erinnert er sich. Noch dazu, weil der Zustand des angebotenen Elfers tadellos und sein Preis fair sein sollte. „Sich so ein Auto durch die Lappen gehen zu lassen, wäre eine Sünde gewesen!“
Obwohl die versprochenen Eigenschaften – Leistung, Zustand und Preis – passten, war das Auto in Karl-Heinz’ Augen noch lange nicht perfekt. „Der Fluch der Perfektion“, gibt er zu Protokoll. „Er ist der Grund dafür, dass ich seit dem Kauf des Elfers sowohl optisch als auch leistungstechnisch einiges optimiert habe.“ Zwei der wichtigsten Aspekte waren die Gewichtsoptimierung und die Verbesserung des Fahrwerks bei Beibehaltung der Straßenzulassung des Elfers. Das Hauptaugenmerk von Karl-Heinz Schmid lag dabei auf der Erleichterung des Innenraums sowie der Karosserie. Die Fahrgastzelle des Elfers ist weitestgehend abgerüstet und auf den Stil der RS-Modelle gebracht worden. Soll heißen: Teppiche, Verkleidungen und originales Gestühl raus. Indianapolis-Sportlenkrad mit 12-Uhr-Markierung, Vievo-Schalthebel (verkürzt), Recaro-Schalensitze Typ 070.98 (FIA), 6-Punkt-Gurte von Schroth und RS-Türverkleidungen rein. Eingerahmt wird das Ganze von einem Wiechers-Überrollkäfig mit abnehmbarer Einstiegsstrebe sowie einem Leichtbau-Pedalbrett mit Fußstütze.
Diät-Aspekt Nummer zwei umfasst den bereits 1996 umgesetzten dp-Motorsport-Umbau. Die Modifikation der Außenhaut im Stil der Baureihe 964 beinhaltet laut Karl-Heinz unter anderem das dp-RSR-Lightweight-Paket inklusive Heckspoiler mit RSR-Mittelsteg vom 911 mit 3.8-Liter-Maschine oder wahlweise dem Boomerang vom GT2 Evo. Außerdem mit an Bord: eine leichte Makrolon-Verglasung. Abspeck-Hilfe Nummer drei, gleichzeitig ein angenehmer optischer Akzent, sind die vier schwarz schimmernden Ruf-Magnesium-Felgen in 9 und 12 x17 Zoll mit Vredestein Sessantra Ultrac in 245/40 und 315/35-R17 Zoll. Die Rundlinge sind nicht nur deutlich leichter als herkömmliche Alu-Felgen, sie verleihen dem Elfer zudem einen noch besseren Grip und einen tollen Look.
„Es ist aber nicht nur der Look“, betont Karl-Heinz: „Der dp-RSR fährt sich auch so, wie er aussieht. Ein weiteres Ergebnis meiner peniblen Ader.“ Soll heißen: Die Revision von Motor und Antriebsstrang sowie des Fahrwerks trägt ebenfalls zur deutlich verbesserten Performance des Elfers bei. Nachdem der 6-Zylinder-Boxer – Typ M64/01 mit 3.8 Litern Hubraum – mit einer größeren Drosselklappe, einer Motronic-Anpassung (Henni), RSR-Nockenwellen, einem Heißfilm-Luftmassenmesser, einer RSR-Riemenscheibe sowie einer größeren Ölkühlanlage bestückt worden ist, lässt er stramme 303 Pferde aufgaloppieren. Deren Kraft wird von einem G50-Schaltgetreibe mit 5 Gängen und Schaltwegverkürzung, Sachs-Rennsportkupplung, Einmassen-Schwungrad und Hinterachsdifferential mit 40-Prozent-Sperre auf die Hinterräder des Elfers übertragen.
„Danach fehlte dem Elfer nur noch ein Upgrade von Fahrwerk und Bremsen“, verrät Karl-Heinz und fasst zusammen: „So umgesetzt in Form eines H&R-Rennsportfahrwerks, verstellbaren Schwingen an der Vorder- und Hinterachse, Turbo-RSR-Stabilisatoren vorn und hinten, einer eingeschweißten Domstrebe an der Vorderachse und einer Uniball-Lagerung für das gesamte Fahrwerk. Danach ging es der alten Bremsanlage an den Kragen. Sie ist durch eine RSR-Turbo-Bremsanlage mit innenbelüfteten und gelochten Stahlbremsscheiben rundum sowie mit Stahlflex-Bremsschläuchen ersetzt worden.“
Extras wie Servolenkung, ABS oder ESP sucht man seit der Revision des Schmid’schen Elfers erwartungsgemäß vergebens. „Er ist kein Sportwagen für Einsteiger“, bestätigt Karl-Heinz augenzwinkernd. „Doch er macht unglaublich viel Spaß, sobald man sich an seine Eigenarten gewöhnt hat. Letztere resultieren daraus, dass sich das Fahrverhalten des Elfers aufgrund meiner exzessiven Leidenschaft für die Gewichtsreduzierung bei gleichzeitiger Leistungssteigerung massiv verändert hat. Das ist auch der Grund dafür, dass ich mit verschiedenen Hilfsmitteln aus dem Rennsport am Anpressdruck arbeiten musste. Dank akribischer Kleinarbeit im Ganzen ist es mir und den am Umbau beteiligten Technikern jedoch gelungen, einen absolut schnellen und gleichzeitig tadellos auf der Piste klebenden Elfer auf die Beine zu stellen, der sich vor neuen Artgenossen nicht fürchten muss!“
Um seinen Logenplatz in der Schmid’schen Garage muss sich der rivierablaue Elfer von Karl-Heinz ohnehin keine Sorgen machen. „Für mich sind die alten luftgekühlten Modelle wie mein RSR mit ihrem unverkennbaren Boxer-Sound eine wahre Freude. Und das nicht nur auf der Piste. Manchmal gehe ich nach einem stressigen Tag einfach mal in meine Garage, um mir meinen tollen blauen Elfer anzusehen. Dann fahre ich mit der Hand über seine beinahe lasziv geformten Backen und spüre die Kraft, die dieses Auto bereits im Stehen ausstrahlt. Irgendwie scheint dieser Elfer immer auf dem Sprung zu sein. Stets bereit für eine gemeinsame Ausfahrt. Mittlerweile sind wir ein richtig gutes Gespann geworden und können auch gut miteinander. Hoffentlich haben wir noch eine sehr lange, sehr schöne Zeit und vor allem kurvenreiche Zeit miteinander!“

Tech Facts
Marke: Porsche
Typ: 911
Baujahr: Bodengruppe (G-Modell) 1984, Karosserie (G-Modell) 1983; Neuaufbau 1996
Karosserie: Coupé (G-Modell)
Karosseriebauweise: selbsttragend, Stahl, dp-Motorsport-Umbau (dp-Motorsport-Umbau auf 964-Optik, RSR-Lightweight-Paket, 911-3.8-Liter-Heckspoiler inklusive RSR-Mittelsteg oder wahlweise Boomerang vom GT2 Evo, zuschaltbares Stroboskop-Bremslicht im Heckleuchtenband)
Lackierung: Rivierablau
Motor: B6-Zylinder (Typ M64/01), dp-Motorsport-/Joos-Sportwagentechnik-Umbau (Hubraum vergrößert, größere Drosselklappe, Motronic-Anpassung (Henni), RSR-Nockenwellen, Heißfilm-Luftmassenmesser, RSR-Riemenscheibe, größere Ölkühlanlage, 6,6-kg-Gelbatterie)
Hubraum: ca. 3.800 ccm
Bohrung: ca. 102 mm
Hub: ca. 76,4 mm
Verdichtung: ca. 11,0:1
Ventilsteuerung: 2 Ventile pro Zylinder, eine obenliegende Nockenwelle pro Zylinderbank (OHC),
Gemischaufbereitung: Digitales Motormanagement (Bosch DME)
Abgasanlage: handgefertigte dp-Motorsport-Anlage mit 2 x 90 mm Endrohren, 100-Zellen-Metallkatalysator,
Leistung: 303 PS
Antrieb: Hinterradantrieb, 5-Gang-Schaltgetriebe (Typ G50) mit Schaltwegverkürzung, Sachs-Rennsportkupplung, Einmassen-Schwungrad, Hinterachsdifferential mit 40-Prozent-Sperre
Vorderachse: (G-Modell) Einzelradaufhängung an Querlenkern und Dämpferbeinen, H&R-Rennsportfahrwerk, verstellbare Schwingen, Turbo-RSR-Stabilisatoren, eingeschweißte Domstrebe, Uniball-Lagerung
Hinterachse: Einzelradaufhängung an Schräglenkern, H&R-Rennsportfahrwerk, verstellbare Schwingen, Turbo-RSR-Stabilisatoren, Uniball-Lagerung
Bremsanlage: hydraulisch betätigt, RSR-Turbo-Bremsanlage, innenbelüftete und gelochte Stahlbremsscheiben rundum, Stahlflex-Bremsschläuche
Räder: Ruf-Magnesium-Felgen in 9 und 12 x17 Zoll
Reifen: Vredestein Sessantra Ultrac in 245/40 und 315/35-R17 Zoll
Interieur: dp-Motorsport-Umbau (komplett abgerüstet, Indianapolis-Sportlenkrad mit 12-Uhr-Markierung, Vievo-Schalthebel (verkürzt), Recaro-Schalensitze Typ 070.98 (FIA), 6-Punkt-Gurte von Schroth, RS-Türverkleidungen, Makrolon-Verglasung, blau hinterlegte dp-Motorsport-Armaturen, Wiechers-Überrollkäfig mit abnehmbarer Einstiegsstrebe, Leichtbau-Pedalbrett mit Fußstütze, On-Board-Feuerlöscher
Leergewicht: 1.080 kg
0-100 km/h: unter 4 Sek.]]>
Porsche Scene Porsche Stories motorfacts Features motorfacts Galerien Porsche Community Sun, 05 Feb 2017 21:05:00 +0100
Oldtimer-Fans stürmen die Messe Bremen http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8365&cHash=b892b8875473ba9a890a5aabc7f445d9 Bremen Classic Motorshow hat begonnen Bremen Classic Motorshow hat begonnen

Ob mit Patina oder auf Hochglanz poliert – Schönheiten auf zwei und vier Rädern mit vielen Jahren auf dem Buckel locken seit Freitag, 3. Februar 2017, wieder Scharen von Liebhabern in die Messe Bremen zur Bremen Classic Motorshow. Die beiden Sonderschauen widmen sich dem Karosseriebauer Karmann und der Zweiradschmiede Zündapp. Und dem Titel „Her mit den kleinen Engländern“ finden Einsteiger in die Oldtimer-Leidenschaft vergleichsweise günstige britische Flitzer. Im Bereich Junge Klassiker sind unrestaurierte Klassiker aus den 1960er- bis 1990er-Jahren zu sehen und zu erwerben.
Die Bremen Classic Motor dauert noch bis Sonntag, 5. Februar 2017, und ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Sie findet in allen sieben Hallen der Messe Bremen sowie der mobilen Halle 8 auf dem Freigelände statt. Das Ticket kostet 16 Euro.
Im Folgenden erste Impressionen der dies jährigen Bremer Messe.]]>
Porsche Event Porsche Messe Sat, 04 Feb 2017 19:37:00 +0100
Fix oder flott? http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8348&cHash=7ff7372f2b15bbc1012213290e6f53df 2004er Porsche 986 Boxster S oder 1961er Fendt-Schlepper Doppelte Verlockung 2004er Porsche 986 Boxster S oder 1961er Fendt-Schlepper Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. Rasant oder relaxed, sportlich oder smooth, Rundenzeit oder ruhige Zeit? Die Antwort liegt in der Wahl der Fortbewegungsmittel in der Garage von Ralf Wiederhold. Bei schönem Wetter locken ihn zwei Boliden, die gegensätzlicher nicht sein könnte. Der eine ein Porsche Boxster S (986) mit wassergekühlten 300 PS. Der andere ein Fendt-Schlepper mit luftgekühlten 19 PS. Raten Sie mal, für welchen sich Ralf anlässlich unseres Fotoshootings entschieden hat…
Zugegeben, die Antwort ist nicht schwer zu erraten. Für uns hat Ralf seinen 2004er Porsche Boxster S aus der Garage geholt. Sechs Zylinder mit rund 300 antrainierten PS in Boxer-Anordnung, mittig im Auto verbaut. Davor zwei schwarze Ledersportschalen unter freiem Himmel. Das Ganze verpackt in eine sexy Hülle aus blauem Lack. Ganz klar: Vor uns steht die rasante Seite einer Leidenschaft, die vor mehr als drei Jahrzehnten begann. „Porsche!“, fasst Ralf knapp zusammen. „Das „Erste Mal“ hatte ich sogar schon während meiner Lehrzeit, Mitte der 1980er-Jahre. Natürlich konnte ich mir damals noch keinen Porsche leisten. Aber die Geschäftsführer meines Lehrbetriebs. Sie hatten die passenden Autos im Fuhrpark. Einen 930 Turbo und einen 3-Liter Carrera SC. Diese beiden haben mich dermaßen fasziniert, dass ich mir nach der Lehre, im Jahr 1988, meinen ersten eigenen Porsche zulegte. Einen 944 Turbo, den ich umfangreich bei der Firma DP Motorsport umbauen ließ.“ Mehr finden sie in der aktuellen Ausgabe...


Tech Facts
Marke: Porsche
Typ: Boxster S (Typ 986)
Baujahr: 2004
Karosserie: Roadster
Karosseriebauweise: selbsttragend, Stahl, 2 Türen, dp-Motorsport-Umbau Typ „dp86“, bestehend aus Frontschürze und vorderen Kotflügeln im Look des 997, Seitenschweller im 996-GT3-Look, Heckschürze modifiziert, schwarz getönte Klarglas-Rückleuchten
Werkslackierung: Dunkelblau-metallic
Motor: B6-Zylinder, als Mittelmotor angeordnet, revidiertes Motormanagement, K&N-Luftfilter
Hubraum: 3.179 ccm
Bohrung: 93,0 mm
Hub: 78,0 mm
Verdichtung: 11,0:1
Ventilsteuerung: 4 Ventile pro Zylinder, 2 Nockenwellen je Zylinderbank, VarioCam-Einlassnockenwellenverstellung, automatischer Ventilspielausgleich
Gemischaufbereitung: elektronisch
Abgasanlage: modifiziert mit Edelstahl-Abgasanlage
Leistung: ca. 300 PS
Antrieb: Heckantrieb, 6-Gang-Schaltgetriebe
Vorderachse: MacPherson-Federbeine, Querlenker, Stabilisator, H&R-Fahrwerksfedern
Hinterachse: MacPherson-Federbeine, Querlenker, Stabilisator, H&R-Fahrwerksfedern
Bremsanlage: hydraulisch betätigtes Zweikreis-Sicherheitssystem Typ Porsche Boxster S, innenbelüftete Stahlbremsscheiben rundum (vorne gelocht), rot pulverbeschichtete Bremssättel
Räder: Porsche 911 Carrera S in 7,5 J und 9 J x 18 Zoll
Reifen: Sportreifen in 225/40- und 265/35-ZR18
Interieur: Volllederausstattung in Dunkelblau
Hifi: Porsche-Radio mit CD Wechsler
Leergewicht: 1.320 kg
Beschleunigung 0-100 km/h: < 5,7 s.
Höchstgeschwindigkeit: > 264 km/h]]>
YTS Fahrzeug Feature Porsche Top-Thema Porsche Stories motorfacts Top-Thema Porsche Galerie Porsche Community motorfacts Galerien Sun, 29 Jan 2017 15:06:00 +0100
PS-Festival http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8345&cHash=1e66d32d296bcefafbadbe5f27046167 Essen Motor Show 2016 Essen Motor Show 2016

Was hat Sidney Hoffmann, was wir nicht haben und nie haben werden? Die Antwort: Furusato. Das ist der erste in Deutschland von Rauh-Welt-Begriff umgestylte 911. Knaller wie dieser und andere Exponate aus den Bereichen Motorsport, Tuning und Classic Cars füllten die Hallen der Essen Motor Show 2016. Vom 26. November bis zum 4. Dezember versetzten die Ausstellungsstücke die Besucher in Staunen – sei es angesichts der abgefahrenen Tuning-Maßnahmen oder aufgrund der teilweise horrenden Preise, die für einige Oldtimer aufgerufen wurden.

Bleiben wir beim Thema Tuning. Wer einen Rauh-Welt-Begriff (RWB)-Porsche sein Eigen nennen möchte, benötigt Geld, Zeit und den ausschlaggebenden Funken Sympathie, denn Akira Nakai, Chef der japanischen Tuning-Schmiede, ist ein bisschen wählerisch. Er baut nur ein Auto pro Kunde um, jeder Karosseriebausatz ist dabei einzigartig und er kommt direkt zum Kunden nach Hause. So bekommt jeder modifizierte Porsche – ausschließlich luftgekühlte 911er – nicht nur eine individuelle Note, sondern auch seinen eigenen Namen. Und das ist der Grund, weshalb Hoffmanns Auto „Furusato“ heißt, auf Deutsch etwa Heimat oder Ursprung. Der Porsche des „PS-Profis“ ist der erste „made in Germany“ und weltweit der erste, der den so genannten „Royal Champion Wing“ trägt, ein wenig dezenter Heckspoiler. Kein Wunder, dass der ultraviolette, verbreiterte Renner bei der Motor Show in Essen zig Blicke auf sich zog.
Überhaupt sind Breitbauten und das Veredeln von Youngtimern besonders beliebt. Ein Trend, der sich schon im vergangenen Jahr andeutete und nun seine Fortsetzung fand. Davon zeugte mitunter die Sondershow „tuningXperience“ in den Hallen 1A und 12 mit rund 200 modifizierten Fahrzeugen aus ganz Europa. Laut Veranstalter waren in diesem Jahr so viele Fahrzeuge wie noch nie vor Ort. Die kreativen Köpfe reisten beispielsweise aus England, Finnland, Frankreich oder Ungarn an.

Viel Zuspruch erhielten angesagte Tuning-Schmieden wie JP Performance, Liberty Walk, Simon Motorsport und Sidney Industries. Ihre Stände erkannte man am großen Menschenauflauf, insbesondere dann, wenn Sidney und JP höchstpersönlich Autogramme im Akkord schrieben. Porsche-Tuner Techart präsentierte erstmals das umfangreiche Individualisierungsprogramm für den neuen 718 Boxster. Wer sich dann irgendwo zwischen Ersatzteilen, Werkzeugen, Hot Rods und Custom Show aufhielt, also in den Hallen sechs bis acht, wurde durch beinahe nonstop kreischende Bremsen respektive quietschende Reifen auf die Liveaction in der anliegenden DMAX-Motorsportarena aufmerksam gemacht. Die Driftfahrten sorgten für Applaus und herrlich stinkende Luft.
Wesentlich gediegener mutete der Classic & Prestige Saloon in Halle 1 an, in diesem Jahr mit einer Spezial-Präsentation „70 Jahre Ferrari“. Darüber hinaus boten 25 internationale Händler mehr als 250 auserlesene Automobile zum Verkauf an, manchmal, wie schon erwähnt, auch zu auserlesenen Preisen. Sechs- und siebenstellige Ziffernfolgen erinnerten schmerzhaft daran, dass so mancher Auto-Traum wohl immer ein Traum bleiben wird.
Apropos Traum: In einer Sondershow in Halle 3 sahen die Besucher der Messe zehn erfolgreiche Autos aus den ersten 20 Jahren DTM. Da hatte man direkt die Stars von damals vor Augen, seien es Ellen Lohr, Klaus Ludwig, Volker Strycek, Hans-Joachim Stuck usw. Nach anderthalb Wochen zog Geschäftsführer der Messe Essen, Oliver P. Kuhrt, eine positive Bilanz: Rund 360.000 begeisterte Fans besuchten 2016 die Automobilmesse. „Die Essen Motor Show hat eindrucksvoll ihre Ausnahmestellung unter den weltweiten Automobilmessen bewiesen: Hier werden sportliche Fahrzeuge und Marken regelrecht gefeiert. Das war auch dieses Jahr stark spürbar.“ Und Hermann Tomczyk, Sportpräsident des ADAC, ergänzte: „Ich freue mich bereits auf 2017, dann feiert die ideelle Trägerschaft von ADAC und Essen Motor Show den 30. Geburtstag.“ ]]>
Porsche Event Porsche Messe motorfacts Events Motorfacts Messe Porsche Event-News Porsche Galerie motorfacts Galerien Fri, 27 Jan 2017 14:44:00 +0100
Sunny Bottom Boys“ für gute Laune. http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8344&cHash=afbbae0eee086d85e2d7aeb7bf1164c5 "Mission 1000"
Schon das Vorprogramm zur „Mission 1000“ war dem Veranstalter zufolge ein großer Erfolg. Am Freitag gab es für rund 100 Gäste ein Gala Dinner im City Hotel Roding, bei dem einige der Ehrengäste spannende Geschichten aus ihrem Leben zum Besten gaben. Walter Röhrl erzählte, wie er im legendären Nebel-Rennen im portugiesischen Arganil zu allem entschlossen an den Start ging, seinem Co-Piloten Christian Geistdörfer noch zurief: „Christian, schnall dich an, denen haue ich jetzt so eine hin, dass sie danach alle ihre Lizenz abgeben!“ – und danach die gesamte Konkurrenz abhing. Dieter Röscheisen ließ die Geschichte des berühmten Heigo-Porsche Revue passieren; Manfred Krämer berichtete von dem Abenteuer, mit dem Traktor den Jakobsweg zu befahren.

Die Ausfahrt am Samstag erwies sich im strömenden Regen als Herausforderung, vor allem für die Traktorfahrer. Doch dabei sein ist ja bekanntlich alles, außerdem wollte keiner der Teilnehmer das angekündigte Treffen der Autos und Traktoren verpassen; also ging es hinein in die Ponchos, rauf auf die Schlepper und los in Richtung Rettenbach, wo sich die Fahrzeuge tatsächlich wie geplant trafen. Als Belohnung für diesen Einsatz gab es am Abend eine große Party in der Dream Garage, dem Fahrzeugmuseum, das bei der „Mission 1000“ erstmals seine Tore geöffnet hatte.

Da die „Mission 1000“ eine gemeinnützige Veranstaltung ist, waren natürlich alle gespannt, welche Summe für soziale Zwecke gespendet werden konnte. Am Ende ergab sich ein absoluter Spendenrekord, insgesamt kamen mehr als 30.000 Euro zusammen; jeder einzelne Cent geht an Menschen, die in Not geraten sind und dringend Hilfe benötigen.

Im nächsten Jahr findet die „Mission 1000 plus“ vom 15. bis zum 17. September statt. Dann hoffen die Veranstalter auf besseres Wetter – und darauf, im dritten Anlauf die magische Grenze von 1.000 Fahrzeugen am Esper zu knacken.

]]>
Porsche Top-Thema Porsche Event Porsche Treffen (Clubscene Event) motorfacts Events Motorfacts Treffen Porsche Galerie motorfacts Galerien Porsche Event-News Fri, 27 Jan 2017 14:19:00 +0100
Hast du ’ne Panne? http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8338&cHash=2be6b11d20de7ccd61ba0c5ed289e4ca NEWS Egal, zu welchem Zweck man gerade mit seinem Pkw unterwegs ist, eine Reifenpanne braucht dabei kein Mensch. Das Pannenset EasySpair macht im Fall der Fälle komplizierte und im fließenden Verkehr oft sogar gefährliche Radwechsel überflüssig. Das Set mit leistungsstarkem Kompressor und Dichtmasse ist schnell einsatzbereit! Je nach Reifengröße und Reifeninnendruck dichtet das Gel bis zu 6 Millimeter große Risse oder Stichlöcher zuverlässig ab: Statistisch gesehen, machen diese rund 95 Prozent aller Reifenschäden aus. Danach kann die Reise mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h fortgesetzt werden, bis ein Radwechsel gefahrlos möglich ist. Doch damit nicht genug. Dank des kraftvollen Kompressors mit integriertem Druckmanometer ist EasySpair vielseitig einsetzbar. Das Gerät pumpt Bälle, Luftmatratzen, Kinderplanschbecken, Motorrad- oder Fahrradreifen auf. Auch die unbedingt empfehlenswerte regelmäßige Luftdruckkontrolle am Fahrzeug kann bequem zu Hause vorgenommen werden. Die Fahrt an die Tankstelle ist überflüssig. Zum sicheren Transport liefert Rameder das Set in einer hochwertigen schwarzen Stofftasche. Das 2,8 m lange Kabel mit 12-V-Stecker kann im Gerätegehäuse verstaut werden. Da findet sich auch ein Luftauslassventil. Verschiedene Ventiladapter gehören ebenfalls zum Set.
Das nützliche Zubehör bietet Rameder interessierten Kunden für 39,99 Euro im hauseigenen Online-Shop unter www.kupplung.de an.]]>
flash News flash Produkte AUDI News AUDI Produkte Ford News Mercedes News MINI News Porsche News Porsche Produkte VW News Wed, 25 Jan 2017 17:11:00 +0100
Felgenveredelung der Extraklasse http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8337&cHash=68dd6cd194053d424f80f387ae976f8f NEWS Unter dem Begriff „Glanzdrehen“ oder auch „Bicolor“ versteht man das Abdrehen der Vorderseite einer Felge auf einer hochpräzisen CNC-Drehmaschine durch einen Diamantschneideinsatz. Das sogenannte „Candy“ ist eine Pulverlasur, die auf eine hochglanzverdichtete Felge aufgebracht wird und so einen einzigartigen Glanzeffekt in Farbe mit sich bringt. Beide Verfahren können nun bei Team APT kombiniert werden. Durch das nachträgliche Glanzdrehen erhält das Candy den aktuellen Bicolor-Effekt in Verbindung mit einem Tiefenglanz, der seinesgleichen sucht. Perfekter und einzigartiger Farbglanz trifft glanzgedrehte Oberfläche.
Als weiteres Highlight arbeitet Team APT als Finish mit einem transparenten Acryl, um die komplette Felge zu schützen. Die Veredelung ist somit alltagstauglich und auch für Waschanlagen befahrbar. Info: www.teamapt.de]]>
flash Opel Scene flash News flash Produkte AUDI News AUDI Produkte Ford News Mercedes News MINI News Porsche News Porsche Produkte Wed, 25 Jan 2017 17:08:00 +0100
Antenne sorgt für einen stylischen Touch http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8336&cHash=2341cea8969c03477171313b0aa2ff59 Antenne sorgt für einen stylischen Touch Seinem Auto ein individuelles Aussehen zu geben, gehört... Seinem Auto ein individuelles Aussehen zu geben, gehört für viele Fahrzeughalter zum guten Ton. Mit Antennen zum Nachrüsten von Rameder verpassen Autofahrer ihrem Pkw einen modernen Look und setzen stylische Akzente. Zum Angebot im Online-Shop von Deutschlands führendem Anbieter von Transportzubehör gehören auch Kurzantennen. Sie können einfach und problemlos zum Preis von 5,95 Euro unter www.kupplung.de bestellt werden. Ein Beispiel ist die moderne Antenne aus poliertem Aluminium im Miniformat von nur zehn Zentimetern. Das alternative Design ist mit 17,5 Zentimetern eine Nummer größer, gehört aber immer noch zur Kategorie Kurzantenne. Zum Lieferumfang beider Antennen gehört auch je ein Gewindeadapter. Mit dem können die Antennen problemlos auf jedem Dachsockel installiert werden. Sie sehen nicht nur gut aus, sondern sorgen für eine optimale Empfangsqualität aller gängigen Radiosender auf UKW und MW.

]]>
flash News flash Produkte AUDI News AUDI Produkte Ford News Mercedes News Mercedes Produkte MINI News Porsche News Porsche Produkte Wed, 25 Jan 2017 16:58:00 +0100
Feuerlöscher retten Leben http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8335&cHash=6b863584c77bd64d3a5a1f11b548ced7 Feuerlöscher retten Leben Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung rät, zur Sicherheit... Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung rät, zur Sicherheit einen Feuerlöscher mit an Bord zu haben, denn die meisten Fahrzeugbrände lassen sich in der Entstehungsphase löschen. Wie Verbandkasten, Warnweste und Warndreieck muss auch der Löscher so platziert werden, dass er schnell zur Hand ist – am besten vor dem Fahrer- oder dem Beifahrersitz. Die Experten empfehlen, ihn alle zwei Jahre auf seine Funktion überprüfen zu lassen. Beginnt das Fahrzeug zu brennen, sollte man einen kühlen Kopf bewahren. Ein Feuer im Motorraum dringe erst nach mehreren Minuten in den Innenbereich vor. Also: Warnblinker einschalten, anhalten, Motor abstellen und alle Insassen aussteigen lassen, dann die Feuerwehr alarmieren. Den Feuerlöscher nehmen und die Motorhaube nur so weit wie nötig öffnen. Ein Autolöscher hat nur eine begrenzte Kapazität. Schon nach rund zwölf Sekunden ist ein 2-kg-Löscher leer. Deshalb empfehlen sich kurze, gezielte Pulverstöße. Dabei sollte man den Wind im Rücken haben, um sich nicht selbst zu gefährden. Feuerlöscher gibt es im Autofachhandel oder im Baumarkt. Besonders geeignet sind handliche 2-kg-ABC-Pulverlöscher. Ihre Löschzeit reicht meist für eine effektive Brandbekämpfung. Wer mit Reisemobil oder Wohnwagen unterwegs ist, sollte einen 6-kg-Pulverlöscher mitführen. Wurde der Feuerlöscher eingesetzt, kommt meist die Kfz-Versicherung für die Kosten eines neuen Löschers oder einer Neubefüllung auf.

]]>
flash News flash Produkte AUDI News AUDI Produkte Ford News Mercedes News Mercedes Produkte MINI News MINI Produkte Porsche Produkte Wed, 25 Jan 2017 16:56:00 +0100
3. Porsche Treffen Lenkwerk Bielefeld http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8324&cHash=d86a8cec45e1c4277661f126149f384e Porsche Day am Lenkwerk!


Am 22. Mai 2016 trafen sich die Porsche Liebhaber schon zum dritten Mal beim Porsche Day in Bielefeld. Dazu wählten die Veranstalter wieder die einzigartige Location am Lenkwerk aus. Dort stehen wunderschöne Old- und Youngtimer die für jedermann mehr oder weniger Greifbar ausgestellt werden. Sei es die spannende Geschichte des historischen Gebäudes, die aufwendige und liebevolle Renovierung, der zeitlose und zugleich elegante Charme die das Lenkwerk in Bielefeld bietet. Hier kommt einfach jeder auf seinen Geschmack. Die wunderbare Atmosphäre zwischen legendären Fahrzeugen, Harley-Davidsons und jeder Menge Gastronomie machen die Veranstaltungsort schlicht und einfach Perfekt für die wunderschönen Porsche die zum Lenkwerk nach Bielefeld gekommen sind. Auch hier war für alle etwas dabei. Im Lenkwerk selber fanden wir wie gewohnt besonders seltene und teure Exponate aus Zuffenhausen. Bei so vielen schönen Porsche Modellen ob Luft- oder Wassergekühlt, von ganz alt bis neu, glaubte man schon fast Mann wäre im neuen Porsche-Museum. Aber auch die schier unglaublichen Exponate des Porsche Treffens rundeten das Angebot an Porsche bis ins letzte Detail ab. Angefangen beim 356 Speedster der in verschiedenen Farben am Lenkwerk zu bestaunen war, über den Porsche 914 bis hin zum aktuellen Cayman GT4 oder 911 GT3. Für Porsche-Fans war hier wirklich eine Menge geboten. Das Wetter spielte auch einiger Maßen mit, so dass die Ausfahrt morgens früh um 10 Uhr selbst von den Cabriolets und Raritäten in vollen Zügen genossen werden konnte. Dadurch das die Veranstaltung über den kompletten Sonntag ging, gab es auf dem Gelände einen ständigen Austausch von Sportwagen, so dass es für die Besucher nie langweilig werden konnte. Als Besonderheit wurde beim 3. Porsche Day in Bielefeld jeder Porsche vom 356 Angefangen bis heute von Ihren Eigentümern vorgestellt. Dies bot eine Menge Unterhaltung, so das beim Café und Tee in der Sonne dieses Highlight von so gut wie allen Besuchern genutzt wurde. Die Firma Mahle, die für ihre hochwertigen Teile weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind, zeigten einige Exponate aus der Automobilindustrie. Der Carolinen-Truck des Wasserherstellers erstaunte die Besucher auf Grund seines futuristischen Designs und sorgte selbstverständlich für Erfrischung. Im 877-Workshop gab es zudem noch  jede Menge Porsche Accessoires während der Literatur-Peiler das umfassende Angebot am Lenkwerk abrundet. Besonders gut gelungen war die  Fotoausstellung „Motorleichen aus Blech“, die Oldtimer der 50er und 60er Jahre zeigte. Zu jener Zeit, war es nichts Ungewöhnliches, den Wohlstandsmüll unbekümmert in der freien Natur zu deponieren. Die Autoren  - Clemens Kröner und Ulrich Haufe – zeigten eine Auswahl großförmiger Fotografien von über 20 wiederentdeckten Oldtimern, sie seit über einem halben Jahrhundert in norddeutschen Mooren schlummern. Wir von der Porsche Scene freuen uns schon auf die 4. Edition des Porsche-Treffens am Lenkwerk in Bielefeld und wünschen euch bei der Ansicht der Exponate viel Spaß!]]>
Porsche Treffen (Clubscene Event) Porsche Event motorfacts motorfacts Event-News Motorfacts Treffen motorfacts Events Porsche Event-News Porsche Galerie motorfacts Galerien Tue, 24 Jan 2017 23:53:00 +0100
VW Porsche Classic Sion 2016 http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8318&cHash=6d7953663176d9cd53fb4c7502e7796f Swiss made!
Swiss made!

Schon bei den drei vorangegangen VW Porsche Classic Treffen in der Sion in der Schweiz waren alle Besucher von der Qualität der Veranstaltung begeistert. Nach einem Jahr Wartezeit, war für viele VW und Porsche Liebhaber diese Veranstaltung mitten in der Natur der südlichen Schweiz, fest im Kalender eingetragen.

Es ist bekannt, das man aus Gewohnheit leicht zur Nachlässigkeit neigt, doch die Organisation, die zahlreichen Freiwilligen, Sponsoren und Teilnehmer haben sich wieder einmal selbst übertroffen. Auch wenn sich die einzelnen Veranstaltungen bei jeder Edition sehr ähnlich sind wird es in Sion nie langweilig. Die seltenen Fahrzeuge eingebettet in eine traumhafte Kulisse ist für alle Liebhaber klassischer Fahrzeuge immer wieder einen Besuch dieses Treffens wert. Besonders die enthusiastischen Organisatoren sorgen finden immer wieder etwas völlig Außergewöhnliches, was sich vorher herum spricht, und die Leute somit praktisch magisch Anzieht. Doch darüber später mehr.

Wieder zurück den Inseln von Sion, im schweizer Tal, im Osten von Chamonix umgeben von einer grünen Landschaft, mit großen Bäumen und unglaublichen türkisen Wasserflächen. Es muss schwierig sein eine bessere Kulisse zu finden, bei der die Fahrzeuge in einem bukolischen Komfort und Natur eingebettet sind. Die lockere Atmosphäre lud zu Benzingesprächen ein und sorgte für ein vergnügen für die ganze Familie. Die großen Grünflächen waren penibel nach Spezifikationen und Fahrzeugtypen sortiert und zwischen den einzelnen Fahrzeugen wurde extra viel Platz für die Besucher und Gäste gelassen. Dennoch gab es ein logistisches Limit von 300 Fahrzeugen, das in diesem Jahr ganz leicht überzogen wurde. Wie schon bei den vergangenen Veranstaltungen wurden wieder Volkswagen rund um das Baujahr 1968 und Porsche rund um das Baujahr 1974 eingeladen. Doch zusätzlich zu den ersten Editionen wurde dieses Jahr extra eine Fläche von zirka 80 Fahrzeugen den Youngtimern gewidmet. Unter den zahlreichen Fahrzeugen auf dem Gelände befanden sich sowohl frisch restaurierte aber auch Klassiker mit sogenannter „Patina“. Diese Bunte Mischung machte diese Veranstaltung besonders Attraktiv.

Am Vortag des Sonntagstreffen wurden am  Samstag gemütliche Ausfahrten gemacht. Das Ausflugsziel war die berühmte Skistation Crans-Montana wohin eine kurvenreiche Strecke führte. In 1500 Metern Höhe, sahen sich die Teilnehmer dann wieder. Auf der Skistation wurde dann jedem selber überlassen ob man für das leibliche Wohl sorgen wollte oder einfach nur den  Ausblick genießen wollte. Dank der Sonne, dem blauen Himmel und 30°Grad waren am kompletten Wochenende ausgezeichnete Bedingungen.  Am Samstagabend konnte dann nach der Ausfahrt im großen Festzelt Raclette zusammen mit leckerem Rotwein verspeist werden. Dort begleitete eine exzellente Gruppe von Musikern namens Boogie Woogie „Moonlight Gang“ das Abendessen und sorgte für eine „Retro“ atmosphäre. Am darauf folgenden Morgen fand dann der statische Teil der Veranstaltung unter wunderbaren blauen Himmel statt. Auf der grünen Wiesen, die an einen Golfplatz erinnerten, wurden dann auch die Fahrzeuge für die Top10 Pokalverleihung bewertet. Über 6.000 Besucher ließen es nicht entgehen diese traumhaften Klassiker in einer solchen Kulisse zu bestaunen. Unter einem weiteren Zelt waren 4 besondere Schmuckstücke ausgestellt. Der älteste Käfer auf der Welt war extra aus der Tschischen Republik angereist. Dessen Restauration wurde gerade abgeschlossen und kostete dem Besitzer Ondrej Brom 19 Jahre Geduld. Zusätzlich waren seltene Karosserien wie eine Hebmüller Karosse von 1950, eine von Dannenhauer & Stauss aus dem Jahre 1953, sowie die vom Schweizer Tüscher von der nur eine Handvoll heute noch existieren zu sehen.
Wunderschönes Wetter, eine atemberaubende Kulisse, einzigartige Fahrzeuge, passionierte Fahrer und eine perfekte Organisation haben die diesjährige Edition des VW Porsche Classic in Sion so einer ganz besonderen gemacht. Die Organisatoren haben für die nächste Edition im September 2018 schon einige Neuigkeiten und Besonderheiten geplant. Wie werden mit Sicherheit wieder dabei sein.

Text & Fotos: Alain Sauquet]]>
Porsche Treffen (Clubscene Event) Porsche Event motorfacts Event-News motorfacts Events Motorfacts Treffen YTS Event YTS Treffen YTS News Porsche Event-News Porsche Galerie Tue, 24 Jan 2017 23:35:00 +0100
Tuning World Bodensee Galerie http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8315&cHash=5ae76e75a89f6830b8153acb925e609f Ohne Worte! flash Event flash Messe AUDI Scene Audi Event-News Audi Messe Ford Messe Mercedes Event-News Mini Event-News Porsche Messe VW Messen Tue, 24 Jan 2017 21:43:00 +0100 15. Int. „Club Day“ Porsche Treffen Dinslaken http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8314&cHash=d64083557edab72d8ed7cfcf8246bab6 15tes Jubiläum 15. Int. „Club Day“ Porsche Treffen Dinslaken


Seit nun 15 Jahren treffen sich die Porsche-Fans aus ganz Europa am 1. Mai 2016 in Dinslaken auf der Trabrennbahn. Es wurden wie in den vergangenen Jahren etwa 2.500 Porsche auf dem Areal erwartet, was diese Veranstaltung zu der größten Porsche Veranstaltungen Weltweit macht. Am 1. Mai 2008 ergatterten die Porschefreunde-1mai.de sogar den offiziellen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Die Veranstaltung am Niederrhein hält nämlich den Weltrekord als weltgrößtes Porsche-Treffen. Wie auch schon in der Vergangenheit luden der Veranstalter Ingo Rübener (Marathon Motorsport, Dinslaken) und der Sportmoderator Volker Küster vom Hamburger TV, alle Porsche-Clubs, Vereine, Stammtische, Tuner usw. zu diesem einzigartigen Event ein.


Edel-Tuner und Rennsport-Teams


Für diese öffentliche Veranstaltung gab es auch ein entsprechend umfangreiches Programm mit Fahrzeug-Vorführungen, Neu-Vorstellungen, einer Händlermeile und Porsche-Diesel-Schlepper-Fahrten für die kleineren Gäste. Die Händlermeile wurde mit allem nur erdenklich möglichem gefüllt. Ob Klamotten, Bücher, Zubehör usw.. auf der Händlermeile war für wirklich jeden was zu finden. Die besonderen Highlights waren mit Sicherheit die Benzingespräche auf den Sonderflächen der Clubs, Besuche bei den ausstellenden Edel-Tunern und Rennsport-Teams sowie der Concours d'Elegance. Das Porsche-Treffen in Dinslaken ist nach wie vor ein Muss für jeden Porsche-Enthusiasten und sollte im Jahreskalender 2017 ganz Dick markiert werden. Wir von der Porsche-Scene werden uns am 1.Mai 2017 wieder jedenfalls wieder auf der Trabrennbahn einfinden.


]]>
Porsche Treffen (Clubscene Event) VW Event VW Treffen motorfacts Event-News motorfacts Events Porsche Event-News Porsche Galerie motorfacts Galerien Motorfacts Treffen Tue, 24 Jan 2017 21:15:00 +0100
Statt Musikanten… http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8305&cHash=2fe03b01e6bd7975e042d4692b090f2a Porsche-Galerie: Bremen Classic Motorshow 2015
Einen ersten Eindruck gibt unsere Galerie!]]>
motorfacts Galerien Porsche Galerie Mon, 23 Mar 2015 14:04:00 +0100
Blickpunkt 959 http://porsche-scene.de/index.php?id=2990&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8302&cHash=de1eb1b9fe3d9d8114c58edcc5ba439f Porsche bei der Techno Classica 2015 Der Supersportwagen Einen ersten Blick auf die 1250 Aussteller mit 2500 Sammler-Automobilen gibt es bereits am "Happy View Day". Das ist in diesem Jahr der Mittwoch, 15. April. Von 14 bis 20 Uhr ist Besitzern der Premium-Tageskarte eine Vorschau auf die folgenden Tagen möglich. Zu sehen gibt es wieder einmal eine ganze Menge. So verkündete Veranstalter SIHA bereits zum Jahreswechsel, dass alle 20 Messehallen und vier Freigelände bereits nahezu ausgebucht seien. Mehr als 1.250 Aussteller aus über 30 Nationen haben ihr Kommen demnach angekündigt, darunter natürlich auch der ein oder andere Hersteller: Porsche präsentiert sich unter dem Motto 30 Jahre Porsche 959. Treffpunkt und Handelsplatz Natürlich gibt es keine Techno-Classica ohne die traditionellen Sonderschauen. In Halle 6 werden "seltene und spektakuläre historische Rennwagen" präsentiert, so die offizielle Ankündigung. Die Boliden starteten Ende der 1920er Jahre bei der legendären Tourist Trophy in Irland – einem Automobil-Straßenrennen, das von 1905 bis 1936 ausgetragen wurde und zeitweise sogar zur Sportwagen-Weltmeisterschaft zählte.
In den über 25 Jahren ihres Bestehens ist die Techno-Classica zum wichtigen Treffpunkt und Handelsplatz geworden: Mehr als 2.500 Klassiker, Sammler- und Liebhaberfahrzeuge, Youngtimer und Prestige-Automobile stehen hier 2015 zum Verkauf. Die Fachhändler – wie auch die erwarteten 190.000 Besucher – kommen inzwischen nicht nur aus Europa, sondern auch aus Übersee. Zudem seien laut Veranstalter auf der Techno-Classica so viele Restauratoren, Zuliefer-Betriebe, Autoliteratur-Anbieter, Ersatzteilhändler, Accessoires-Verkäufer, Uhren- und Technik-Händler, Künstler und Galeristen und nicht zuletzt Automodell-Anbieter vertreten wie auf keiner anderen Klassik-Show weltweit. Beim "Oldtimer-Kongress" am 15.04. werden derzeit aktuelle Themen wie "Moderne Fahrzeugelektronik" und "Oldtimer-Fakes" angesprochen, in der Coys-Auktion am 18.04. kommen wie gewohnt etliche hochpreisige Klassiker unter den Hammer.

Clubs müssen umsiedeln Auch wenn man für 2015 wieder das große "Get-together" der Marken-Clubs und Interessengemeinschaften ankündigt, betrifft die wesentliche Änderung gerade diese privaten Aussteller: Die Halle 1A wird in diesem Jahr erstmals zum "exklusiven Salon für besondere Liebhaber- und Sammlerfahrzeuge", die von professionellen Klassik-Händlern in "besonders stilvollem Ambiente" angeboten werden. Clubs, die ihre Stände traditionell in der "Keller-Halle" aufgebaut hatten, wurden daher in die Hallen 6.1, 8.1 bzw. 9.1 umgesiedelt.
Text: Thomas Pfahl, SIHA
Fotos: Archiv]]>
Porsche Messe Mon, 23 Mar 2015 12:45:00 +0100